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05.07.08"GOZneu"= BEMA04-lite wie Basistarif: Nur knapp 1/3 der KFO-Gebühren abgedeckt!
... und analog BEMA04: untragbare Überlastung für junge Familien.

05.07.08 | Dauerfrage: GOZ-Neu wann? - Kommt sie überhaupt noch?
Trotz begonnener Sommerferien zunehmend: Internet-Aufrufe dieses GOZ- & HOK-BLOGS sowie Mitglieder-Anrufe in der BDK-Geschäftsstelle.
a) Auf Anfrage aus dem Gesundheitsausschuss des Bundestages hatte die parlamentarische Staatssekretärin im BMG, Frau Marion Caspers-Merck, in einem Schreiben vom 26.5.08 unter anderem mitgeteilt: ... Derzeit sind noch einige Grundsatzfragen zur GOZ-Novellierung zu klären, insbesondere zur Höhe des mit einer GOZ Novelle angestrebten Honorarzuwachses. Nach Klärung dieser Fragen wird der Referentenentwurf voraussichtlich bis Juli 2008 versandt werden können... Noch ist er nicht da.
Beim damaligen Stand ging Frau Caspers-Merck im Mai noch davon aus, die GOZ-Novelle könne in der ersten Jahreshälfte 2009 in Kraft treten
das hieße: einhergehend mit dem Auftakt zur Wahlkampf-Kernphase für den Bundestag.
b) In Erwartung und Vorbereitung der Reaktionen auf einen Referentenentwurf hatte die BZÄK die Vertreter der Landeszahnärztekammern und die DGKFO nach Berlin geladen. Die bekannten Einwände und Warnungen aus dem BDK zu den laufenden GOZ-Entwürfen sind bei der BZÄK und im BMG seit langem schriftlich und persönlich vorgetragen. Als wissenschaftliche Fachgesellschaft hat die DGKFO am 27.06.08 im Beisein von Frau Dr. Mindermann eine fachliche Stellungnahme zu KFO- und kfo-relevanten Positionen vorgetragen.
c) Zum einen ist die Relationierung und Beschreibung jeder Einzelposition für eine Erstattungsordnung zum jetzigen Zeitpunkt das Wichtigste und unter je nachdem, 5 - 10 BDK-Kriterien detailliert zu würdigen. Zum anderen ist angesichts der Preissteigerung bei den Dienstleistungen in Deutschland um ca. 60% (MdB-Diäten sogar +71%) seit 1987 zunächst eine Anpassung des Punktwertes mit den daraus resultierenden KFO-Zeitgewichtungen und -"Fallwerten" unumgänglich.



01.07.08 | Luxemburg, Belgien: Zwar mehr Geld für Kassen-KFO-Erstattung
- Folgen für Fortschritt und Qualität in der regionalen Kieferorthopädie?

Mars di Bartolomeo


Bild: Luxemburger Tageblatt


Unsere deutschen FZA-Kollegen mit (Zweig-) Praxen in Luxemburg und Belgien kennen die Zuschuss-Diskussion in den Ländern.

Luxemburger Tageblatt heute - Korrespondent: Léon Marx
Der luxemburgische Gesundheits- und Sozialminister

Mars di Bartolomeo (LSAP D'Sozialisten)möchte Kassenanteil bei Zahnspangen für Kinder heraufsetzen.

Bereits Anfang des Jahres habe er den Sozialpartnern in der Krankenkassenunion empfohlen, die Beteiligung an den Kosten von Zahnspangen für Kinder zu erhöhen. Eine Expertenstudie zu der Thematik liege bereits seit einiger Zeit vor, betonte Mars di Bartolomeo. Der gleiche Experte sei ebenfalls damit beschäftigt, die Krankenkassen und die Krankenkassenunion auf dem Weg hin zu der neuen Gesundheitskasse zu begleiten, die im Rahmen der Umsetzung des „statut unique“-Gesetzes zum 1. Januar 2009 entstehen soll. Mars di Bartolomeo hatte sich bei seinem Amtsantritt als Minister
(2004) den Ausbau der Präventivmedizin auf die Fahne geschrieben. In einer ganzen Reihe von Bereichen konnten inzwischen auch bereits Vorsorgeprogramme in die Wege geleitet werden. Zahnspangen erfüllten zwar in gewissem Sinne auch eine präventive Mission, sie gehören aber zum Fachbereich der Kieferorthopädie und die Leistungen sind, genau wie die von Implantaten oder dritten Zähnen, durch den Leistungskodex der Krankenkassen geregelt. Unter den Sozialpartnern laufen derzeit Diskussionen, den Bereich der Zahnmedizin einer generellen Neubewertung (!) zu unterziehen. Das wird aber sicherlich ein längerer Prozess, unterstellt Mars di Bartolomeo. Er wolle sich aber weiter dafür einsetzen, den Teilbereich der Zahnspangen prioritär einer Revision (!) zu unterziehen. Auf die Initiative der belgischen Föderalregierung, ab dem 1. Juli 2008 zahnmedizinische Behandlungen bei Kindern bis zu 15 Jahren (s. Spanien) ganz zurückzuerstatten, reagiert Mars di Bartolomeo eher gelassen. Der belgische Vorstoß sei eine Reaktion auf zum Teil erschreckende Zahlen. Bis zu 60 % der Kinder wiesen bei Untersuchungen Probleme mit der Zahngesundheit auf. Wobei sich die Probleme besonders bei Kindern aus sozial schwachen Familien häuften. Das luxemburgische Kassensystem sei im internationalen Vergleich eines der besten, glaubt Mars di Bartolomeo. Die Krankenkassen differenzieren in Luxemburg nicht zwischen Kindern und Erwachsenen. Die Grundbetreuung (50 Euro), zwei Konsultationen pro Jahr, werden zu 95 % zurückerstattet. Die normalen zahnmedizinischen Behandlungen werden zu 80 % zurückerstattet. Mars di Bartolomeo gibt sich überzeugt: Mit diesem System sei die finanzielle Belastung für eine Familie in Luxemburg niedriger als in Belgien, wo zwar die Kinder jetzt kostenlos behandelt werden, die Eltern aber vergleichsweise hohe Selbstbeteiligungen für ihre eigene Behandlung bezahlen müssen. 




25.06.08
| Die Entwicklung der Abgeordneten-Diäten (MdBs)

Details dazu
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Politiker-Schlägerei auf Zahnärzte-Tagung

24.06.08 | GOZ-Koordinierungskonferenz
Für Ende der Woche hat die BZÄK die Landeszahnärztekammern und Kieferorthopäden zu einer Koordinierungskonferenz geladen.
Zweck: Kommentierung des BMG-Entwurfes zur GOZ-Neu. In Abstimmung mit der BZÄK werden wir danach berichten.
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Mal so gesehen: Viel Wahres aus dem dt. Gesundheitswesen unter http://www.promedico.de/Patient_zusammenfass.pdf
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KOMMENTARE der Kieferorthopäden zu vorliegenden GOZ-Entwürfen
Dokumente & Hilfen zur politischen Mitgliederarbeit - Überblick
Texte
BMG-Entwurf: "Neue GOZ": Jedes Patienten-, FZA- oder Politikervotum ist hilfreich und dem BDK willkommen! - Bitte schreiben Sie ...
Gerade Sie als Fachzahnarzt erkennen weitere Details zum GOZneu-Entwurf des BMG (Link!), haben Anregungen oder Fragen, die Sie bisher in diesem BLOG oder HIER (>> Beispiele ) nicht gewürdigt sehen.



22.06.08 | Nach der WAHL



Presse-/Medienecho (änd.de, zänd.de, u.a.): BDK-Chefin Mindermann im Amt bestätigt
Volle Rückendeckung für Dr. Gundi Mindermann: Mit überwältigender Mehrheit wurde der Vorsitzenden des Berufsverbandes Deutscher Kieferorthopäden (BDK) auf der Mitgliederversammlung am Samstag in Düsseldorf das Vertrauen ausgesprochen. Sie wird auch in den nächsten drei Jahren an der Spitze des
Verbandes stehen. Jeweils über 90 Prozent der Stimmen konnten bei der Wahl auch Prof. Christian Scherer (zweiter Vorsitzender) sowie die weiteren Vorstandsmitglieder auf sich vereinen. Damit geht der Vorstand nahezu unverändert in die nächste Amtszeit. Neu imVorstand ist Dr. Peter Wasiljeff/Vorsitzender des BDK-Landesverbandes Hamburg, nachdem sich Eugen Dawirs/Bremen für die Wahl nicht mehr zur Verfügung gestellt hatte. Er wurde von Dr. Mindermann und den Verbandsmitgliedern mir herzlichem Dank und großem Applaus verabschiedet. Eugen Dawirs war langjähriges Mitglied des Bundesvorstandes und ehemals auch Bundesvorsitzender des BDK. Kritiker der derzeitigen BDK-Spitze konnten sich nicht durchsetzen: Sie hatten sich im Vorfeld der Wahl in der so genannten Arbeitsgruppe BDK-Konkret vereinigt und Frau Dr. Mindermann über Mitteilungen auf einer Internetseite attackiert. Jedoch führte dies nur zu 13 Gegenstimmen ˆ 157 Kieferorthopäden votierten für Mindermann. Erkennbar gerührt vom dermaßen breiten Vertrauensbeweis, verband Frau Dr. Mindermann Ihren Dank mit der Hoffnung und dem Appell, alle Ansätze zu nutzen, die vielen konstruktiven Kräfte in der Fachzahnärzteschaft weiter zu motivieren und zu zielgerichtet einzubinden.


21.06.08 | WAHLTAG
14.oo h - Nach der Gesamtvorstandsitzung am Vormittag
planmäßiger Beginn der Mitgliederversammlung gemäß Tagesordnung.
15.oo h Anhaltende Aussprache über den Bericht des Bundesvorstandes
15 3o h Anhaltende Aussprache über den Bericht des Bundesvorstandes
16 oo h Bericht a) aus der Geschäftsstelle b) der Kassenprüfer mit Entlastungsempfehlung
16 15 h Entlastung des Bundesvorstandes mit wenigen Enthaltungen (ca. 6).
16 3o h Bestellung des Wahlleiters Herr RA Schramm
16 4o h Beginn des Wahlvorganges
17 1o h Wahlergebnis: Mit ca. 90 % abgegebener Stimmen (wieder-)gewählt
Frau Dr.Mindermann, 2. Vors. Hr. Prof.Dr.Dr. Scherer
17 5o h Beisitzer: Dr. Damm, Dr.Nesselrath, Dr. Miersch, Fr. Dr. Rupprecht-Möchel, Dr. Wasiljeff(neu im BV)



20.06.08 | WAHLAUFRUF!




Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
wir möchten Sie nochmals herzlich und eindringlich einladen,
am Samstag den 21. Juni 2008 um 14:00 Uhr die BDK Mitgliederversammlung zu besuchen.
Die kalendermäßige Amtszeit des amtierenden Bundesvorstandes ist abgelaufen.
Die jetzige Verhandlungsposition in der GOZ-Neu erfordert einen starken Berufsverband, der die Unterstützung seiner Mitglieder hat und damit ein starker Verhandlungspartner bleibt.
Kommen Sie nach Düsseldorf und entscheiden sie über den BDK-Vorstand Ihrer Wahl und damit über die kompetente Vertretung Ihrer Interessen!
Ort: Maritim Hotel Düsseldorf (am Flughafen),
Maritim-Platz 1, 40474
Düsseldorf


    19.06.08 | BDK-PR & Sacharbeit (II): Sympathieträgerinnen der Geschäftsstelle
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    ---------------------------Frau Obermeyer, Frau Ehrhardt, Frau Schuricht -- Frau Böttcher
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    Bayern will medizinische Zentren stoppen - HANNOVERSCHE ALLGEMEINE/Von Bernd Knebel
    Bundesratsinitiative soll freiberuflichen Ärzten Vorrang vor Konzernen geben

    Von Bernd Knebel Berlin. Bayern will über den Bundesrat per Gesetz den bundesweiten Siegeszug der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) stoppen. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres ist nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung die Zahl solcher Zentren, in denen Ärzte verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach zusammenarbeiten, von 948 auf 1023 mit zusammen 4400 Ärzten gestiegen. Die Zentren werden zum Teil von großen Kapitalgebern mit angestellten Ärzten betrieben.Laut einem Antrag, den Bayern jetzt im Bundesrat eingebracht hat und der dieser Zeitung vorliegt, soll der ambulanten Behandlung der Patienten durch den freiberuflichen Arzt wieder ein klarer Vorrang vor der Behandlung in medizinischen Versorgungszentren eingeräumt werden. Deshalb sollen solche Zentren ausschließlich von Ärztegesellschaften betrieben werden können, in denen freiberufliche Ärzte mehrheitlich das Sagen haben und Gewinne auch nicht an Dritte fließen dürfen. Für (schon) zugelassene medizinische Versorgungszentren ist eine Übergangsregelung vorzusehen, heißt es in dem Vorstoß Bayerns im Bundesrat.Der Freistaat steht seit Monaten unter großem Druck der bayerischen Kassenärzte, die öffentlich gegen die Übernahme der ambulanten ärztlichen Behandlung durch diese Versorgungszentren in der Hand großer Kapitalgesellschaften zu Felde ziehen. Vor allem der Hausärzteverband verlangt von der CSU-Staatsregierung, die im September Landtagswahlen bestehen muss, ein schnelles Einschreiten. Die Hälfte der bayerischen Kassenärzte hat bereits mit der Rückgabe der Kassenzulassung gedroht.Der innerärztliche Streit über die Form der ambulanten Behandlung dürfte sich jetzt noch erheblich verschärfen, denn die Kassenärztliche Bundesvereinigung als amtliche Vertretung der 149 000 niedergelassenen Ärzte hat mit dem privaten Gesundheitsunternehmen Rhön-Klinikum AG einen Rahmenvertrag über die wohnortnahe flächendeckende Versorgung geschlossen. Danach sollen freie Kassenärzte und medizinische Zentren zusammenarbeiten. Die Rhön-Klinikum AG betreibt neben 47 Kliniken auch 18 medizinische Versorgungszentren. Der Klinikkonzern beschäftigt bei einem Umsatz von zwei Milliarden Euro mehr als 32 000 Mitarbeiter.Der Chef der Rhön-Kliniken, Wolfgang Pfähler, sagte laut Medienberichten auf der Hauptversammlung, das Unternehmen wolle bei der ambulanten und stationären Behandlung Vollversorger werden. Es solle regionale Versorgungszentren mit jeweils bis zu 50 Ärzten geben. Dafür sollen niedergelassene Ärzte angeworben werden, die ihren Kassenarztsitz gegen eine aktive Beteiligung an dem Versorgungszentrum eintauschen. Die Ärzte blieben in den Zentren weiter tätig und sollen bis zu 49 Prozent der Anteile halten können. Sie profitierten finanziell sowohl von der ambulanten als auch von der stationären Versorgung.



    18.06.08
    | BDK-PR & Sacharbeit (I ): Beispiele BDK-Assoziierter Sites



    www.IKG-online.de

    www.Milchzahnseite.de
    Initiativ und verantwortlich: Frau Dr. Rupprecht-Möchel,
    1. Vors. der IKG u. Mitglied des BDK-Bundesvorstandes
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      •• Fragebogen-Entwurf, s.u.: 387 Kollegen-Downloads in 9 h vom Einstellungszeitpunkt gestern 16:00 Uhr bis heute 01:00 Uhr


      17.06.08 | PKV- u. Zusatz-Versicherte: Was ändert sich mit einer GOZ-Neu?

      ..


      (Vor-)
      Entwurf:
      Fragen an die Assekuranz & Beihilfe

      zur Weitergabe an die Versicherten ( > LINK: *.pdf und *.doc < )

      16.06.08 | BMG: Kostenneutralität bei Umstellung von GOZ88 > GOZ-Neu?

      Aus den Anhörungen im BMG habe sich bisher zumindest keine definitive BMG-Absicht in Richtung Absenkung des "Gesamt-Budgets Zahnmedizin" ergeben.
      Derartige Beruhigungs-Verlautbarungen provozieren bei Kieferorthopäden die
      Alarm-Stufe ROT!

      Auch in anhaltender Unkenntnis der Punktwerte: Gezielt abzuwehren ist jetzt eine weitere Umrelationierung zu Lasten des Abschnittes KFO, wie 2003 mit dem BEMA04 geschehen (Abwertung der KFO-Leistungen um > 35%).
      Falls eine Interessengruppe tatsächlich wieder mit den üblichen Schadensbegrenzungs-Ausreden reüssieren will: "Mehr war nicht machbar - es hätte noch schlimmer kommen können...".
      Der BDK stellt dazu nochmals klar:
      1) Die KFO ist im jetztigen Entwurf massiv fehlrelationiert und insgesamt unterbewertet gegenüber den übrigen Abschnitten der GOZ-Neu.
      2) Leistungshonorare müssen zum Einfachsatz
      sicher kostendeckend sein - inklusive ärztlichem Zeitaufwand, Zeit für Dokumentation, Rüstzeiten, Leistungserfassung und -überwachung bis zum Zahlungseingang (horribile dictu: schon für beamtete Ministeriale und die Öffentlichkeit heute gar nicht mehr selbstverständlich. Die banale Erkenntnis und Erinnerung aus dem PGW-Unterricht der [ideologiefreien] Schulen, dass nur Gewinne die - gerade für die Medizin geforderten - Innovationen und Investitionen auslösen können, ist in der ideologiebefrachteten Gebührendiskussion zu viel verlangt).
      Stoppuhr/Zeitnahme nur am Behandlungsstuhl war eine - vom BDK enttarnte - Masche der absurden Zeitmess-Studien zum BEMA04.- (Wer verantwortet die eigentlich und steht noch dazu?)
      3) Für uns Fachzahnärzte, denen andere Leistungsbereiche (noch) durch Selbstverpflichtung weitgehend verschlossen sind, ist Ausweichen nicht möglich.
      4) KFO-Abschnitte einer GOZ88 und einer GOZ-Neu sind als in sich geschlossenes Segment zu betrachten.
      5) Auf gut Deutsch:
      a) Keine Augenwischerei (wie bei der GOZ88 geschehen) mit Höherbewertung seltener Positionen, Absenkung regelmäßig anfallender Positionen!
      >>> Solche Tricks in einer GOZ-Neu blockieren die zukünftige KFO-Versorgung von 90% der Versicherten. <<<
      b) Für Denkmodelle der Kostenneutralität gilt diese gerade für den Abgleich der KFO-Abschnitte.
      c) wenn schon - ohne Anhebung auf heutige Standards - lediglich Kostenneutralität einer Umstellung, dann konsequent und bezogen auf die KFO.

       



      13.06.08 |
      Beispiel: BDK-Gesamtvorstandssitzung am 07. September 2006 in Nürnberg
      Gäste
      : BZÄK-Präsident Herr Dr.Dr. Weitkamp, Herr Prof. Dr. B.Tiemann, Direktor des IDZ-Köln





      Auszug aus der Rede von Herr Dr.Dr. Weitkamp: ... "Schönen Dank, sehr verehrte Frau Vorsitzende, sehr geehrte Frau Mindermann, meine sehr verehrten Kolleginnen und werte Kollegen. Ich bin sehr gern zu Ihnen gekommen und habe gehört, es ist das erste Mal, dass die Bundeszahnärztekammer zu einer ihrer Sitzungen eingeladen bzw. erschienen ist. Als man mich ansprach habe ich spontan zugesagt, weil ich denke, dass in den letzten Jahren, aus welchen Gründen auch immer, die Kieferorthopädie insgesamt in den Bundesvertretungen etwas ins Abseits geraten war. Und gerade der Neuvorstand des BDK, ich sage das in aller Offenheit, hat sich vom ersten Tag sehr bemüht, mit uns und wieder ganz vertieft ins Gespräch zu kommen und ich habe das ausserordentlich begrüßt. Mit Frau Kollegin Mindermann habe ich einen sehr guten Kontakt, Herrn Kollegen Scherer sehe ich regelmäßig bei den Empfängen in Berlin, die zu besuchen kein Vergnügen ist, sondern eiserne Pflicht, weil man dort auf lockere Art und Weise Politiker, aber auch die anderen Personen auf lockere Art und Weise ansprechen kann. Und mit dem Kollegen und BDK-Bundesvorstands-Mitglied Benno Damm verbindet mich seit dem Jahr 1990 eine sehr tiefe und enge Freundschaft, die ich nicht mehr missen möchte in meinen Leben. Insofern habe ich sehr, sehr gute Gründe, hier bei Ihnen zu sein. Ich hoffe, sie werden über alle Vergangenheitsbewältigung hinaus das, was zur Zeit läuft und was sehr einvernehmlich läuft im Bereich der GOZ, auch ausgedehnt finden über alle anderen Bereiche. .... "

      KOMMENTARE der Kieferorthopäden zu vorliegenden GOZ-Entwürfen
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      Texte
      BMG-Entwurf: "Neue GOZ": Jedes Patienten-, FZA- oder Politikervotum ist hilfreich und dem BDK willkommen! - Bitte schreiben Sie ...
      Gerade Sie als Fachzahnarzt erkennen weitere Details zum GOZneu-Entwurf des BMG (Link!), haben Anregungen oder Fragen, die Sie bisher in diesem BLOG oder HIER (>> Beispiele ) nicht gewürdigt sehen.



      11.06.08 | "Rückbau" des PKV-"Geschäftsmodells" >> BEMA04/Basistarif?
      Nach längerem Gezänk in den Kabinen von PKV und BMG, wer zuerst damit rausrücken soll, wurde in dieser Woche das holländische Modell in die Medien gekickt. Anpfiff + Anspiel übernahmen die PKVen.
      Reizwort für Privatversicherte:
      Grundschutz... - ?Was bedeutet das für unser GOZ-Thema: Eine zukünftige GOZ entwickelt sich zunehmend in Richtung Erstattungsordnung (BDK-Prognose, 2006).
      Interessant ist wieder die zeitliche Platzierung: Die Bevölkerung und die Journaille jedenfalls in EM-Euphorie und vor dem Ferien- u. Medien-Sommerloch. Wie schon bewährt in 2006 - was war nochmal das vom WM-Fussball völlig verdrängte aber erfolgreich durchgeboxte Thema damals, schon vergessen?

      NO COMMENT? - Der BDK mahnt nach wie vor zur Zurückhaltung & Vorsicht mit Leistungs-Kommentierungen zu rumgereichten GOZ-Neu-Entwürfen. Jede politische oder fachlich-akribische Auflistung, was da so fehle zur HiEnd-KFO und -Zahnmedizin, würde dankbar angenommen. Für Politisch-publizistisches sitzen die Zahnärzte - wie 1987 auch - leider immer am kürzeren Hebel. Wer hat damals nicht alles Verfassungsbeschwerde etc. angedroht? - Im Sande verlaufen. - Fachliches stünde als Ergänzung prompt im nächsten Bema-GOZ-Entwurf - Punktzahlen und Fehlrelationierung bleiben dabei erfahrungsgemäß unverändert oder sacken weiter ab. (Tipp: Studium der aktuellen Honorarordnung für Architekten und Ing. /Entwurf zur HOAI-Novelle und deren Entwicklung - für Interessierte > z.B. ).
      Für die KFO reicht zur Zeit die Gegenüberstellung der wissenschaftlich fundierten HOK.
      Unsere HOK der FZÄ für KFO bleibt unser stärkster Sockel auch gegenüber der privaten Versicherungswirtschaft!
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      •• 3M (s. Unitek) übernimmt TOP-Labor für Lingualtechnik in Bad Essen
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      •• BDK-Hamburg in der DZW: "Grade Zähne" zukünftig ein unerschwingliches Statussymbol?


      10.06.08 | Warnung: PKV-Ablehnungsmanagement - besonders krass!
      Der aktuelle PKV-Fall: Kind, mit Geburt PKV versichert seit 1996; keine (Null) Erstattung aus einer in 2005 abgeschlossenen Vollversicherung (lediglich Tarifwechsel KFO von 70% auf 100% ) für KFO-Behandlung in 2008!
      Begründung/Vorwurf: Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung! Allein auf Grund einer - 2007 angeforderten - PSA-Aufnahme aus 2004 des damals 8jährigen Jungen sei daraus und damals (2004) bereits ein Behandlungsbedarf erkennbar gewesen, "gutachtet der Beratungs-Kieferorthopäde."
      (PSA-Kurz-Befund von 1 Kammer- + 2 BDK-Gutachtern: Frühes Wechselgebiss, keine Aplasien, Stützzonen intakt, keine Karies).
      Nach Versicherten-Einverständnis / Scan finden Sie die Aufnahme demnächst hier - wie das BDK-Mitglied vom Gebührenausschuss des BDK beraten wurde ebenfalls.



      09.06.08 | GOZ88 - Retro





      Auszüge aus dem kraftvollen Text im 3-seitigen Schreiben des damaligen Bayerischen Ministerpräsidenten, F.J. Strauß v. 29. Juli 1987:
      Die bayerische Staatsregierung verurteilt auf das schärfste die vom Bundesarbeitsminister geübte Diffamierungspraxis und Hetze gegenüber einzelnen Berufsgruppen, als für das soziale Klima abträglich. .... Sie wird jeder (Gebührenordnung) in der von der Bundesregierung beschlossenen Fassung nicht zustimmen.
      …. Gummiparagraph …. unpraktikabel und lebensfremd und berücksichtigt weder die Interessen der Zahnärzte noch der Patienten. Bayern wird stattdessen im Bundesrat dafür eintreten, dass der Zahnarzt auf Wunsch des Patienten diesem die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung, zwischen den Patient wählen kann, und die damit verbundenen Kosten aufzeigen soll. Damit wird im Interesse von Zahnarzt und Patient auch die Vertrags- und Therapiefreiheit sichergestellt. ....
      In der Kieferorthopädie müssen … wahlweise oder ergänzend, die Materialkosten gesondert berechnet werden können. Eine Absenkung der Vergütung für die Kieferorthopäden von 23 bis 33% ist für eine Berufsgruppe, die sich auf ein bestimmtes Fach spezialisiert hat, nicht zumutbar; eine Verweisung auf Ausweichmöglichkeiten in andere Leistungsbereiche ist schlicht unseriös. .... auch wollen wir eine Gebührenordnung, die den hohen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens und die Qualität der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung entspricht, die Therapiefreiheit gewährleistet und eine Weiterentwicklung der Zahnmedizin sichert...




      06.06.08 | Aus der Geschichte lernt, wer sie kennt und nutzen kann -
      - wer zu spät kommt, ... (Bild = Nostalgie-Logo, München 1987)
      Beispiel GOZ 88: Nur Bayern hat 1987 im Bundesrat dagegen gestimmt und Nachbesserungen gefordert. (Die CSU / F.J. Strauß regierte mit überragenden 56,6 %. Nordrhein-Westf. - damals SPD - hatte übrigens 1987 schon die BEMA-Analogie verlangt.
      Begründung: Na? - Doch, wirklich!! - Begründung schon damals: "Abschaffung der 2-Klassenmedizin!" - gähn).
      Der Reihe nach: 6 Wochen nach dem Referentenentwurf vom 09.04.87 hatten die Zahnärzte - von der arrogant-chaotischen Abbürstung bei der "Anhörungs"-Veranstaltung enttäuscht - am 27.05.87 an die Staatskanzlei geschrieben. Nachdem 1 Monat später gleichwohl die Bundesregierung die GOZ beschlossen, verabschiedet und über die Sommerpause an den Bundesrat geleitet hatte, brachten sich die Zahnärzte am 19.07.87 nochmals beim Freistaat in Erinnerung - quasi in bereits aussichtsloser Lage.

      Lehren daraus für 2008:
      1)
      Diesmal dürften es - wie beim vorletzten Mal, zur BUGO 1965 - durchaus mehr Nachbesserungsverlangen bzw. Gegenstimmen im Bundesrat werden.
      2) IUK- & DGKFO-Mitglieder sowie die IUK- u. BDK-Bundesvorsitzende, Dr. Mindermann selbst, waren deswegen schon zeitig auch an die bayerische Staatsregierung herangetreten.
      3) .... | 4) .... ( alles zu seiner Zeit )
      Gerade wegen der erfahrungsgemäß vielwöchigen Vorbereitungs- und Anbahnungszeit für tragfähige Politische Arbeit wurde der BDK-Bundesvorstand u.a. auf diesen Seiten seit 2006 nicht müde, auch an die Aktivität und Kooperation der BDK-Landesvorsitzenden & -verbände zu appellieren. Zugegeben, es mag nicht einfach sein, wenn einen niemand kennt und umgekehrt. Trotzdem bauen wir zusätzlich auf noch zu schaffende Polit-Kontakte der Landesverbände. (Ausserdem zugegeben: In Baden-Württemberg kam es gerade in dieser Woche zu einer -- für FZÄKfo und vor Monaten nicht absehbaren -- Kabinettsumbildung).

      Wir zitieren dazu in den kommenden Wochen in loser Folge erfahrene, nach wie vor engagiert praktisch tätige Zeitzeugen sowie Texte aus umfangreichen Archiv-Unterlagen [u.a. den sehr detaillierten Einzelleistungskommentierungen & Stellungnahmen von BZÄK + KZBV zur GOZ- 88-Regierungsvorlage u.v.a.m.]
      Start: am Mo. 09.06.08 mit dem 3-seitigen Schreiben des damaligen Bayerischen Ministerpräsidenten, F.J. Strauß vom 29. Juli 1987, abgefasst nach der Zahnärzte-Hörung am Vortage in der Prinzregentenstraße (Herren ZÄ Dr. Zedelmaier, Schongau, Dr. König).
      Mit besonders großformatigen Karikaturen und Zitaten eben daraus dokumentierte u.a. die Münchener
      (Bsp. 12.08.87) die bissigen Attacken aus der bayerischen Staatskanzlei gegen den damals verantwortlichen Arbeits- und Sozialminister Blüm, vertreten durch dessen Staatssekretär Jung. PRmäßig durchaus noch hilfreich und auch aus heutiger Sicht noch passend! Aber mittlerweile - mehr als 3 Monate nach dem Referenten-Entwurf und Wochen nach dem Kabinettsbeschluss - viel zu spät. Für die Zahnärzte und Kieferorthopäden konnte diese gut und ehrlich gemeinte Hilfe nichts mehr wenden.
      Schon mal vorab sei vom Vergleich der GOZ-Entstehung 1987 gegenüber 2008 angekündigt
      : Nichts Skandalöseres, nein, - viel schlimmer: Nichts grundsätzlich Neues unter der Sonne - weder von Zahnärzten noch vom BMG.
      Von uns Fachzahnärzten für Kieferorthopädie allerdings schon!
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      NB. Aktuelle Kontakte dieser Tage und vorliegende Schreiben der Staatskanzlei an Dr. Mindermann und Prof.Dr.Dr. Scherer, ebenso wie weitere Terminierungen unterliegen bis nach In-Kraft-treten einer GOZ-Neu dem Vertrauensschutz, d.h. absolute Vertraulichkeit.


      03.06.08
      GOZ + Bürokratieabbau - BDK-Initiative
      Themen in der bayerischen Staatskanzlei waren u.a.:
      a) Beihilfe/§5(2)GOZ88 b) GOZ-Neu, c) deren admin. Aufwand u.a.m.
      Umfangreiches Echo - 1 Beispiel von vielen sowie die DZW - selbst Google alerts reagierte sofort - | -




      29.05.08
      | Stimmen zur GOZ-Verschiebung werden lauter!
      CDU/CSU-Länder wollen GOZ-Novellierung erst in nächster Legislaturperiode?



      28.05.08 | BMG: Referentenentwurf > Juli 08 - GOZ-Neu in 2009
      Bundesministerium
      f
      ür Gesundheit
      Marion Caspers-Merk
            Parlamentarische Staatssekretärin
            Mitglied des Deutschen Bundestages
        An die
        Vorsitzende des
        Ausschusses f
        ür Gesundheit
        des Deutschen Bundestages
        Frau Dr. Martina Bunge, MdB
        1011 Berlin


        Berlin, 26.05.2008

        Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

        der Kollege Heinz Lanfermann hat für die 85. Ausschusssitzung am 28. Mai 2008 um einen Bericht zum aktuellen Verfahrensstand der Novellierung der Gebührenordnung fürZahnärzte (GOZ) gebeten. In Ergänzung der zur Novellierung der GOZ dem Ausschuss erstatteten Berichte vom 3. Juli 2007, 23. August 2007 und 4. Oktober 2007 teile ich zum aktuellen Verfahrensstand der GOZ-Novelle Folgendes mit:
        Die Bundeszahnärztekammer hat dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Dezember 2007 und im Januar 2008 eine ganze Reihe von Einzelkritikpunkten zu einem Arbeitspapier des BMG für das neue Gebührenverzeichnis der GOZ übermittelt. Diese wurden in der Arbeitsgruppe des BMG zur GOZ-Novellierung beraten. Etliche dieser Punkte können bei der Erstellung des Referentenentwurfs einer GOZ-Novelle berücksichtigt werden.

        Zu den allgemeinen Vorschriften der GOZ fand am 31. März 2008 eine Sitzung der Arbeitsgruppe unter Einbeziehung der Bundesärztekammer statt. Im Rahmen dieser Sitzung haben sich die Beteiligten zu einem Arbeitspapier des BMG zu den allgemeinen Vorschriften der GOZ geäußert. Die Stellungnahmen der Bundeszahnärztekammer, der Bundesärztekammer sowie der Kostenträger wurden ausgewertet und werden ebenfalls in den Referentenentwurf einfließen.
        Derzeit sind noch einige Grundsatzfragen zur GOZ-Novellierung zu klären, insbesondere zur Höhe des mit einer GOZ-Novelle anzustrebenden Honorarzuwachses. Nach Klärung dieser Fragen wird der Referentenentwurf einer GOZ-Novelle voraussichtlich bis Juli 2008 an die Ressorts, Länder und Verbände versandt werden können. Den Fraktionen geht der Entwurf ebenfalls zu.

        Nach Auswertung der zum Referentenentwurf eingehenden Stellungnahmen wird die GOZ-Novelle im Kabinett zu beraten sein. Danach ist die notwendige Zustimmung des Bundesrates einzuholen. Folglich könnte die neue GOZ nach derzeitigem Stand in der ersten Jahreshälfte 2009 in Kraft treten.

        Mit freundlichen Grüßen

        gez. Caspers-Merk



        KOMMENTARE der Kieferorthopäden zu vorliegenden GOZ-Entwürfen
        Dokumente & Hilfen zur politischen Mitgliederarbeit - Überblick
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        BMG-Entwurf: "Neue GOZ": Jedes Patienten-, FZA- oder Politikervotum ist hilfreich und dem BDK willkommen! - Bitte schreiben Sie ...
        Gerade Sie als Fachzahnarzt erkennen weitere Details zum GOZneu-Entwurf des BMG (Link!), haben Anregungen oder Fragen, die Sie bisher in diesem BLOG oder HIER (>> Beispiele ) nicht gewürdigt sehen.




        17.04.08 | GOZ-Neu-Prognostik in der DZW 16/08
        A) Defätismus oder Realismus?
        - Gleichwohl, die Kieferorthopäden haben - aufgrund Vorinformationen und Sorge über den Zwischenbefund - in diesem Monat noch einen Termin im BMG fixiert. Dabei in Kauf nehmend, dass Ihnen die Reisekosten dafür später von Einzelnen angekreidet werden, weil " eh alles abgekartet und fertig, können die sich sparen!".
        B) Eine häufige Frage: Warum ist unser Gebührenwesen der parlamentarischen Kontrolle entzogen?
        Antwort: Zahnheilkundegesetz § 15 [Gebührenordnung für Zahnärzte]: (1) Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die Entgelte für zahnärztliche Tätigkeit in einer Gebührenordnung zu regeln. (2) In dieser Gebührenordnung sind Mindest- und Höchstsätze für die zahnärztlichen Leistungen festzusetzen. (3) Dabei ist den berechtigten Interessen der Zahnärzte und der zur Zahlung der Entgelte Verpflichteten Rechnung zu tragen.
        D.h.: Allenfalls eine Änderung des Zahnheilkundegesetzes zur rechten Zeit (am besten und sofort mit den ersten Erfahrungen durch GOÄ 82/GOZ88) hätte die parlamentarische Kontrolle, Votum und direkten Einfluss von Mitgliedern des Bundestages, des Gesundheitsausschusses zum Wohl und Wehe der Wähler und Bürger sichern können. - Ob allerdings MDBs für ein chronisch und zwangsläufig defizitäres System in die Pflicht genommen werden möchten?
        Der Termin für die Veröffentlichung des Referentenentwurfs ist weiterhin offen - der BDK wird Sie rechtzeitig über die realen Inhalte informieren, eine Übergangsfrist schafft ausreichend Zeit auch für Sie und Ihr Team. Vorzeitige "Informationsangebote" sind derzeit eher kontraproduktiv für den Berufsstand. Kostenlose Infoveranstaltungen Ihres BDK sind vorbereitet.



        14.04.08 | Kieferorthopäden bleiben weiterhin im Gespräch mit dem BMG !

        Aus laufendem Schriftwechsel: Aktuelles Antwortschreiben vom 08.04.2008 des BMG zeigt nur zu deutlich, dass wir in unserer Arbeit nicht nachlassen dürfen! Anbei ein Auszug aus dem Schreiben zur Kenntnis. (Anlage)
        Die gemeinsame Argumentationslinie aller Kieferorthopäden und der BZÄK gegen den neuen GOZ-Entwurf des BMG ist begründet, da

        1. die GOZ und der BEMA auf Grund der unterschiedlichen Anforderung an eine Gebührenordnung nicht kompatibel sind,
        2. in den BEMA04 –Verhandlungen Leistungspositionen und –bewertungen von 3 unterschiedlichen Zeitmeßstudien unzulässigerweise zusammengeführt wurden,
        3. die BZÄK und die Kieferorthopäden haben wissenschaftlich fundierte Therapieschrittlisten vorgelegt – nur diese können Grundlage der Beschreibung und Bewertung der Leistungen in der GOZ sein.

        In diesem Zusammenhang verweisen wir nochmals auf unsere mehrfach auf der website im "GOZneu" veröffentlichten Schreiben :

        Brief an die Politik, Anlage
        Argumentationspapier, Siehe 08.04.2008
        Therapieschrittlisten, Siehe 08.04.2008

        Gemeinsamkeit war und bleibt unsere Stärke !

        Unterstützen Sie weiterhin Ihre Interessen und die Interessen Ihrer Kollegen.
        Schreiben Sie an die Politik; Sprechen Sie mit Vertretern der Politik (s.o. ^|^)

        Brief an die Politik.docbmg02 vom 08.04.2008.pdf


        08.04.08 | Kurz-Notiz zum BMG-Gespräch vom 31.03.08 -
        Frage-Themen:
        A) Erweiterte Möglichkeit der Abdingung und §§ allg.
        B) Abrechnungsbestimmungen einzelner Positionen
        C) Rückrelationierung von Prothetik und Kieferorthopädie.

        Das BMG hat weder Interesse noch Absichten, Vorschläge der Zahnärzte & Kieferorthopäden weiter einzuarbeiten.
        Die Rückrelationierung von ZE + KFO komme nicht in Frage. Aktuelle Relationierung soll zementiert bleiben.
        Begründung:
        1) Wenn die GOZ zu anderer Relationierung als im BEMA04 fände, käme doch der Umkehrschluss:
        Schon die GOZ-Grundlage, der BEMA04 tauge nichts! (Keine Widerrede von Seiten der ZÄ)
        2) Die Analogie von GOZ-Neu und geltendem BEMA04 habe absoluten Vorrang und sei herzustellen..
        3) Sachargumenten hätten sich den politischen Vorgaben unterzuordnen.
        Die Veröffentlichung des Referentenentwurfes (RE, RefE) wurde nunmehr „ für Sommer“ 08 angekündigt.

        BZÄK-Klartext: " Ja mei!"
        BMG-Entwurf: "Neue GOZ": Jedes Patienten-, FZA- oder Politikervotum ist hilfreich und dem BDK willkommen! - Bitte schreiben Sie ...
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        04.04.08
        | Gleichheitszeichen & Klare Trennung


        Patienten- und Verbraucher-Schutz


        03.04.08
        | JA! - das wird der GOZ-Endspurt, das BZÄK-Fragezeichen kann weg!
        (BZÄK-Klartext, 31.03.08: Neue GOZ- Läuft der Endspurt?)
        - Woher wir das wissen?
        Na, getimt wie schon 1987: Mit Quartalsbeginn und Ende des Ver.di-Streiktheaters (der Öffentliche Dienst hat seine Beute schnell noch weggeräumt) wird per Anfang April 2008 vom BMG die Verunglimpfungskampagne (I) gegen die Ärzteschaft freigeschaltet. Monatelang war Ulla Schmidt wie weggeschlossen - Gesundheit sollte in den Landtags-Wahlkämpfen nicht zum Thema werden. Plötzlich nun - aus dem OFF - ihr Aufschrei, wieder die Gerechtigkeits- u. Gleichschlecht-Forderung gemäß der Karikatur:
        Zwei Krankenwagen stehen vor der Tür, von denen einer noch einsatzbereit ist. Der andere hat ein Rad ab - von Kassen, Seehofer & U .Schmidt abgekartet herbeigeführt und gepflegt. Bei dem funktionstüchtigen Wagen wird jetzt auch die Luft aus den Reifen gelassen, weil alle Patienten, die einen Krankenwagen brauchen, Anspruch auf Chancengleichheit haben.
        Wenn das Thema dann tot ist, in ca. 2 - 3 Wochen, folgt die Kriminalisierungsstufe (II), danach voraussichtlich Fotostrecken von Behandlungsfehlern (III) etc. - Das läuft auch in Tschechien nicht anders als hier, in England oder Italien.

        Was wäre, wenn z.B...

        1) die mediale Wartezeitdiskussion schon am 15. März losgetreten worden wäre?
        2)der Ver.di-Streik doch nicht hätte abgeblasen werden können?
        3)der Ministerial-GOZ-Bearbeiter eine Reha angetreten hätte?
        4) Kampfgebärden der ZÄ/Ärzte parallel zu Ver.di erfolgten
        5) ....
        6)Vorauszahlung erst ab >10000 €Honorar zulässig würde
        7) ....

        Auflösung folgt

        Hätten Sie's gewußt?

        Warum beiben MinisterInnen eigentlich so still, so
        sachlich und so unempört, wenn der öffentliche Dienst 10% mehr fordert und bei Nichterfüllung die Lahmlegung von Krankenversorgung, Flughäfen oder der Republik androht? - Noch zum Lokführerstreik hatten doch so gut wie alle ihren Moralin-Senf geben mögen.
        Lösung: Sie lassen streiken. Beamte profitieren i.d.R. von kongruenten Prozentzuschlägen wie zuvor von Ver.di ertrotzt. Minister sind zwar keine Beamten und es gibt keinen Grund, die Ministerbezüge an die Beamtenbesoldung zu koppeln. Gleichwohl ist es so. Knapp 1200 Euro Gehaltsplus gibt's dann für Bundesminister. Ab 2008 würden die Minister-Bezüge auf rd. 13 300 Euro pro Monat steigen. Ab 2009 kämen noch mal ca. 370 Euro dazu. Dazu kommen Diätenerhöhungen bei MinisterInnen mit Bundestagsmandat. Für Ulla Schmidt und Frau Dr. v.d. Leyen steigen die Diäten um je 330 Euro. Die Gesamtbezüge erhöhen sich damit von 16 325 auf 17 475 Euro in 2009.
        Wenn schon abstrukturierende Neuregelung von GOZ/GOÄ, dann Erstattung koppeln an gleichsinnige Neuregelung der Ministerversorgung, die - hoch dringlich - seit langem aufgeschoben wird. Man will aber das Gegenteil; die Reduktion der Beihilfe- /PKV-Erstattung soll anschließend durch ein noch mehr bei der opulenten Alimentierung überkompensiert werden. Deswegen muss die Zahnheilkunde halt noch vorher dran glauben. (Vor der heissen Phase der GOÄ - ab ca. 2011 - wiederholen wir das Kapitel aber noch mal.)




        01.04.08
        | Flop! TV-Initiative zu Kosten und Transparenz endgültig kassiert?
        Verbraucherverbände und Kassen versprachen sich noch im Februar 2008 zielführende TV-didaktische Hilfe zu mehr Transparenz und Kostenbewusstsein im stationären und vor allem im ambulanten Bereich.
        TV-Arztserien sollten deswegen verpflichtet werden, in jeder Spiel-Szene die laufenden Leistungen mit den
        Gebühren am rechten Bildschirmrand leicht lesbar einzublenden.
        Ärzteverbände verlangten im Gegenzug Untertitel mit
        a) Anzahl der damit koordiniert involvierten ärztlichen und nicht ärztlichen Kräfte
        b) zu beachtenden Kassenbestimmungen § Richtlinien, fachbezogener Budgets & Degressionen
        c) begleitend-notwendigen QM-Routinen
        d)
        und schließlich laufenden Praxiskosten in Laufschrift eingeblendet.
        Das Gesundheitsministerium hatte die Kombination beider Inhalte zunächst noch unterstützt.
        In einer 15– sowie einer weiteren 25minütigen Test-Szenenfolge zeigten nun zusätzliche Balken links
        durchgehend ein Defizit von minus 15 - 20 % zu Lasten der Leistungserbringer. Sprecher der Interessengruppen, einschließlich des BMG, bestätigten einhellig die Stimmigkeit der Angaben bzw. der permanenten Unterdeckung gerade bei szenisch und darstellerisch durchweg gut gemachten Patienten-Versorgungen.

        Gleichwohl haben ARD und ProSieben nun die Teilnahme an dem völlig neuartigen Projekt davon abhängig gemacht, dass alle Angaben - raus aus den Spielszenen - in den Teletext verschoben würden:
        "Fakten im deutschen Gesundheitswesen seien nun mal so - und medial nicht änderbar. Beliebte TV-Produktionen allerdings, in denen deutsche Ärzte täglich Geld in Praxis und Kliniken mitbringen, seien auf dem internationalen Markt nicht glaubwürdig und würden unverkäuflich!" - Das BMG hat seine bereits zugesagten Zuschüsse zur Filmförderung ohnehin schon per 22.03.08 gestrichen: "Schließlich seien die deutschen Ärzteserien Hauptmotor der Mediziner-Zuwanderung. Defizitdarstellung würde dringend benötigte Ärzte aus Polen und den GUS-Staaten wieder abschrecken.. Gerade die neuen Bundesländern seien aber wegen dramatisch darniederliegender Versorgung gerade der ländlichen Bevölkerung - bei altersbedingt zunehmend verwaisten Praxen - dringendst auf Ärzteabwanderung aus Osteuropa und deren Zuzug in deutsche Notstandsgebiete angewiesen."

        Top? - GOZ-/GOÄ-Neu pushen GPS-Mobilfunk-Technologie!



        Honorarbemessung gemäß § 5 (2) der GOZ-Neu verlangt bei Überschreitung der BEMA04-/BASYS-Werte die Relationierung der individuellen Behandlungsdauer gegenüber den verordneten Durchschnittszeiten (BEMA-Analoga/BASYS-Sudie). Grundlage zukünftiger Gebührenbemessung oberhalb BEMA04 /BASYS ist jedenfalls unproblematisch auf der erweiteren Basis aktueller online-Echtzeit-Erfassungssysteme (personalisiert-integrierteTimeLAB-GPS-/ERP-Ortungs-Systeme). Der jetzige BDK-BV wird nach Abstimmung mit den Gebührenreferenten der BASYS-BEMA-04-Ära, den Softwarehäusern und der KFO-Treuhand durch den Justiziar einen Rahmenvertrag vorbereiten.
        Das System läuft in etwa so: Der Patient wird erkannt und loggt sich über sein Mobiltelefon im Behandlungsraum ein (GPS-Abschnitt, metergenau) Patient/Handy wird automatisch freigeschaltet, sein Handy reportet verzögerungsfrei die anschließende Platzierung auf der definierten Behandlungsliege (RFID) lt. Terminkalender. Der Behandlerstuhl wertet gravitationsgesteuert (Beschleunigungssensoren) das Platznehmen des Zahn-Arztes (ERP-Segment) als Behandlungsbeginn. Selbstverständlich sind alternativ auch Einrichtung der Behandlungsleuchte u./o. ggf. des OP-Mikroskops als Behandlungsstart simultan aufgezeichnet (inkl. Timestamp) - hochauflösende Videoaufzeichnung als Option (*.DiVXX), Nachdem über Erfassung von Bipupillarlinie und mesiale Kante 11 die 3D-Registrierung der Schädelkoordinaten und damit der Zahnbögen abgeschlossen ist, werden in Behandlung befindliche Zähme selbstätig in ihrer Reihenfolge dokumentiert. Lediglich die - derzeit noch offenen - Leistungsbescheibungen mnüssen aus der Praxissoftwar übernommen werden. Schnittstellen für Parallelreports an Erstatter, QM, Abrechnungs-/Faktoring-Services brauchen lediglich einen handelsüblichen USB-Hub.
        Zuordnung von Therapieschritten vor Eintreffen des Patienten und nach Verlassen der Praxis sei eine Frage von Verteilungsparametern gemäß QM-Routinen und definierten Standardwerten jeder Einzelpraxis - ein gelöstes Problem!
        Gebührenfreie BETA-Version (CD-ROM) bei der Geschäftsstelle (FAX 030
        27 59 48 44).
        Anschaffungspreise: Umsonst sei der Tod - schließlich müsse es weitergehen, heißt es aus der Ärzte- und Zahnärztelobby, die mit den - im industriellen Controlling - bereits realisierten HiTec-Solutionen gut leben könne.




        31.03.08 | Presse-Meinungsbild zu Ärzte-"Streiks"
        Nachtrag: Der heutige BZÄK-Klartext GOZ- Läuft der Endspurt? kaut immer noch auf den am 17.01.08 gesetzten Fragezeichen rum - NULL Neues bisher. De facto läuft heute (ab 10 h) die BZÄK & al.-Anhörung zur Neufassung des §§-Teils!


        28.03.08 | Freie Berufe - in ministerialpolitischer Missachtung gleichgestellt!
        Es ist kein Trost, dass wir in der würdelosen Behandlung durch die Koaliton nicht alleine stehen. - Wie gerieren sich andere Freiberufler?
        Es gehört zu den laufenden stillen, aber umso zeitintensiveren Aufgaben, das deutsche und europäische Gebührenumfeld sorgfältig zu beobachten und zu studieren. Besucher dieser Seite wissen wie fleißig und extensiv sich gerade die Kieferorthopädie hier stetig orientiert. In unseren Reihen besteht bester Kontakt und vielfache praktische Erfahrung mit den Gebührensystemen des deutschsprachigen Auslands. Ebenso mit dem Negativbeispiel Niederlande, das die PKVen mit Beihilfe der Beihilfe gerade Ihrer voll zahlendenden Klientel überstülpen und vom Verordnungsgeber oktroyieren lassen.
        Da ist in der BEMA04-Entstehung viel versäumt und übersehen worden. Die neuen BEMA04-MB-Positionen sind übrigens aus der Schweiz und von Laien abgeschrieben - ohne die Taxpunktzahlen und -werte, leider. - Einer kann nicht alles machen und die damals führende KFO-Riege hat's nicht gemerkt und halt geschluckt - statt die Rosstäuscherei zu entlarven (Vorstands-Etat: ~ 1 Mio. €)
        Jedenfalls
        : In keinem nationalen Gremium zu kieferorthopädischen HOK- u. GOZ-Leistungsbeschreibungen waren wir KFO nach 2005 mit Gesprächspartnern konfrontiert, von denen wir uns hätten belehren lassen müssen. Zwar immer offen dafür - bestand durchgehend ein klarer Sachkenntnis- und Erfahrungsvorsprung auf Seiten der FZÄKFO.
        Einfachstbeispiel aus einer Anhörung: Ein sich soverän geben wollender Gebühren-Experte (macht seit 10 Jahren nichts anderes, praktiziert nicht mehr) will Fachzahnärzten den Bezug auf die schweizer KFO-Position 4808 Durchzeichnung FR für IV *) entwinden und umdeuten. Die Zeichen " IV " hält er für eine römische IV! (die FZA-Gemeinde mit CH-Erfahrung darf jatzt losprousten und sich die schlanken Bäuche halten. Die Auflösung hier stellen wir aus pädagogischen Gründen noch etwas zurück; es hilft und überzeugt den Kollegen mehr, wenn er selbst in Zürich, in Bern und wenn's geht im Tessin, in Montreux anruft - wir waren in Gebührendingen jedenfalls da **|).
        Jetzt zur heutigen Titelzeile, weil's grade mal wieder so gut passt. Am 08.02.08 wurde der Referentenentwurf (RefE) des Bundeswirtschaftsministeriums zur HOAI veröffentlicht (Honorarordnung Architekten Ingenieure). - Protest-Beispiel! (Anmerkung zur ausserparlamentarischen Sequenz: Die - eher rituelle - Anhörung ist am 09.04.08 - denkwürdiger Jahrestag! - am 09.04.87 wurde der Referentenentwurf zur GOZ88 veröffentlicht )
        *) FR-Durchzeichnung zu bewerten mit: (kein Mindestpreis) - max. CHF 280 ~ € 177
        **| To Whom it Concerns: Wir haben genug zu tun! Deswegen üblich gewordene beschäftigungstherapeutische Anfragen (sogar mit LV-Beschluß - zuviel der Ehre) zu "Statistik", über Reisekosten und Spesen bitte jetzt mal stecken lassen - war uns ein Vergnügen! auch die vier-, nein 3sprachige CH-F-Praxis-EDV auf Win+ Mac hoch interessant! - Kurz: weder für DGKFO, IUK oder BDK wurde etwas berechnet - in des Wortes ganzer Bedeutung.




        27.03.08
        | Konstruktive Medienarbeit - das geht so: jüngere Beispiele [1] & [2]
        ergo: nicht zögern und zagen, nicht meckern und motzen - klotzen!



        26.03.08 | Groteske Info-Inflation wegen Info-Flaute zum GOZ-§§-Teil
        Wer seine SPAM-Filter nicht grad dicht gezurrt hat, bekam heute zwischen 8 - 12 Uhr 8 - 12 so gut wie gleiche Mails - Was waren gemeinsame Nenner?
        0) Absender auch div., sich positionieren wollende Aspiranten für standespol. Posten. Falls Sie einem begegnen, nicht die Nachfrage versäumen, mit welch nachweislich konstruktiver Vorarbeit oder gar destruktiver Passivität er jeweils BEMA04,
        HOK und Widerstand gegen eine GOZ_Neu ünterstützt und befördert habe seit 2002.
        1) Das (un)redliche Bemühen mit noch mehr (Un)wichtigem und Belanglosem die ohnehin überlastete Kollegenschaft frustran zu beschäftigen.
        2) kopiert aus dem Klartext der BZÄK, die ja mit der lästigen Publicity-Gier einiger Profilbedürftiger wirklich ringt. (Auswüchse dieser Laster beschäftigen allerdings auch den BDK zunehmend.)
        Fast hört man schon die grantigen Vorwürfe an die Standesführungen durch,
        wo bleibt denn nun endlich die versprochene GOZ zu Ostern und überhaupt: das Wetter war auch schon besser - alles wegen eines zunehmed um sich fressenden Nachrichtenlochs - Unendliche Geschichte.
        Es kam von allen Seiten. Über Kammern, dem FVDZ, etc. etc. - Sogar ein LV-Vorstand bemühte den speziellen LV-Mail-Verteiler - das Medium ist allerdings so mißbraucht worden in letzter Zeit, dass es heute und darauf wirklich nicht ankam. - In Paparazzo-Hektik und auch sonst neben der Sache war halt nicht erkannt worden, dass nichts Neues drin steht in den NEWs & auch nicht drinstehen kann seit 17.1.08.
        Alle gleichfalls Unglücklichen, die ernsthaft ein Körnchen Neues finden wollten - es konnte eh' nur erfunden sein - vergeudeten mit Ihren 12 Email-Checks mal jeweils eine knappe Fachzahnarztstunde (lt. HOZ bekanntlich ~ 203 € Selbstkosten ). Wieviel Zeit und Euros wurden damit summa summarum allein bis heute verbrannt? - Haltet die Diebe und Brandstifter! Die hören jetzt nicht mehr auf - und wenn der RefE oder später eine GOZ noch kommt, droht wieder das ganze LV-Mail-Theater mit den Schuldzuweisungen.
        -
        Das Grundübel aber ist und bleibt der damals unbewältigte Sündenfall mit dem BEMA04.
        Preisausschreiben: Wer per Fax der BDK-Geschäftsstelle als erster eine neue - auf dieser SITE noch nicht längst angerissene - Erkenntnis umfassend mitteilen kann, die auch nach einem Bundesratsbeschluss noch Bestand behält, kriegt den 1.Preis! Einen 500 €-Gutschein für Gratis-BDK-Kurse ihrer/seiner Wahl. Es entscheidet der BDK-Gebühren- & Gutachterausschuss. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
        Wieder mal Spaß beiseite: Ein sich neu abzeichnendes, allgemein verkanntes GOZ-Thema ist die Zeiterfassung; vulgo: die Stechuhr >> mehr am 1.4.08. - Davon stand heut' allerdings noch nix drin.



        Frohe Ostertage wünscht der BDK!


        17.03.08 | Neues NICE-TO-HAVE bei andauernder Info-Flaute zum GOZ-§§-Teil
        Im Implantologenjournal BDIZ-konkret (und anderweitig im www) greift ein umfangreicher Artikel des namhaften Justiziars den aktuellen Stand des (Be-)Denkens zum vorliegenden BMG-Entwurf nochmals auf. (Jetzt über 11 Seiten. Die ganze Seite mit - für Zahnärzte nun verbautem Zugang zur - Herz-, Hernien-, Thorax-, Oesophagus-Chirurgie etc. übergehen wir mal - frequenz- & relevanzgewichtet).
        Ausgegangen wird jetzt von einem BMG-Gag, den laufenden GOÄ-Punktwert (5,82873 Cent) auch in eine GOZ zu übertragen. Der hämische Begleit-Hinweis der Medien zur
        Erstattungsanhebung von immerhin gut 3 % wäre gewährleistet. Ursprünglich hat übrigens dieser BLOG den denkbaren PR-Coup von BMG & Erstattungslobby schon im Sommer 2007 aufgespießt und dargelegt.
        Ebenso -
        für Leser dieses BLOGs, BDK-Post/-Infos seit Monaten bekannt - steht unter Punkt 14. wieder
        "
        Kieferorthopädische Leistungen werden umgebaut und tendenziell abgewertet, also eine analoge Entwicklung zum BEMA 2004." Unverhohlen dabei das mitleidsvolle Bedauern, dass der BEMA 04 für die Kieferorthopäden - entgegen dem Mitglieder-Leitantrag - seinerzeit nicht abgewendet wurde.

        Warum stellt der BDK den Artikel nicht gleich und hier bereit?
        1) Inhalt und Sichtweise erschließen sich - über das hier wiederholt zum §§-Teil Skizzierte hinaus - eher für Leser, die den Allgemeinen Teil der Honorar-Systeme, Preugo, Bugo 65, GOZ88 (natürlich!) sowie der Alternativen HOK (scroll-down) und HOZ intensivst kennen bzw. so gut wie auswendig parat haben. Die brauchen aber den Text eh' nicht.
        2) GOZ-Beobachter verfolgen mit Spannung die wiederholten, leisen und lauten, Anstrengungen des FREIEN VERBANDES (FVDZ), endlich auch mal als Berufsverband (wie schließlich die FZÄ-KFO) mit dem BMG ins Gespräch zu kommen. - Schau-mer-mal, wie sie's hinkriegen. Kollateral hilfreich wär's auch für uns FZÄ-KFO - unter Umständen.
        3) Ein BDK-BV muss sich jeglichem Verdacht von Vertraulichkeitsverletzungen weit fernhalten - zum Erhalt seines Gesprächsstatus. Kurzfristige Publicity wird von
        Einzelnen immer wieder reklamiert und praktiziert, doch derzeit schadet die nur! - wie die berufsständische Karriere und kognitive Distanz gerade dieser Einzelnen erneut und ohne besseres Wissen anschaulich darlegt.
        Dies leitet
        unfreiwillig über zur fachzahnärztlichen Zeitungs-Ente des Wochenendes publiziert in kn-aktuell.
        -- Distanzierung und Klarstellung des BDK-Bundesvorstandes zur
        kn-aktuell-GOZ-Serie:
        1) Ein Referenten-Entwurf (RefE, RE) zur GOZ-Neu liegt - entgegen der kn-Meldung - noch nicht vor.
        2) angegebene Punkte immer noch falsch! Leider wurden Punktzahlen für ZE und KFO vom BMG schon vor 1/2 Jahr um weitere 15 - 20 %
        niedriger veranschlagt. --
        Kommentar sonst:
        A) Warum mag diesen GOZ-"Experten"solches Missgeschick - nach soviel bezahltem Lehrgeld - immer wieder und noch mal passieren? - Verdanken wir gar einen BEMA04 gleichfalls solchen Irrtümern, eklatanten Kenntnislücken und unzeitgemäßen Betrachtungen? Im Gefolge des BEMA2004-Desasters erst mal abgewählt, bestätigt sich schon wieder die Notwendigkeit des damaligen Mitglieder-Votums. Gleichwohl möchten die Riege sich für Spätherbst 2008 sogar wieder als Vorstände empfehlen.
        -
        - Die erneut und jedenfalls zu optimistisch fehlzitierten Punktzahlen bleiben überholte, insuffiziente Wunschvorstellungen, viel zu niedrig relationiert selbst für den Kassenverträge.
        Zum Thema Patientenschutz unter der BEMA04-Analogie demnächst mehr
        B) Eine Verordnung wie die GOZ wird im Kabinett, dem sog. Regierungskabinett beschlossen - dem Kabinett der Bundeskanzlerin. Am schnellsten nachzulesen in den Schulbüchern zu PGW auch der Kinderorthopädenkinder. Schwadronieren mit politik- und realtätsfernen Phantasien über Kabinette etwa einer Frau Dr. v.d. Leyen, einer Frau U. Schmidt oder über "ministerielle Stellen in Berlin" mag man der glücklosen GOZ-Serie dann auch noch nachsehen. Jeder Leser hier weiß schon: Die GOZ-Entwürfe seit 2003 werden geschrieben in Bonn, Gottseidank und leider von nur einem (-1-) Mann - jawohl, einem Internisten. Wenn der mal ausfällt - wie Anfang des Jahres - wirkt sich das auf das GOZ-Vorhaben etwa so aus, wie ein Wanken oder gar Bruch der Regie