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4. IKG/BDK-Symposium zur Erwachsenenkieferorthopädie: Anomalie-orientiert statt fachbezogen

Mit einem neuen Ansatz geht das erfolgreiche BDK-Symposium zur Erwachsenen-Kieferorthopädie in die 4. Runde: Am 24. Mai 2014 stehen in Frankfurt drei zentrale Themen der  Erwachsentherapie im Vordergrund, die anomalie-orientiert und nicht zuvorderst fachbezogen betrachtet werden: Parodontose, Verlust von Zahnhartsubstanz bis hin zu Zahnverlust sowie Ästhetik & Funktion. „Wir haben uns für diese drei Problembereiche entschieden, weil sie nicht nur besonders häufig, sondern vor allem, weil sie fächerübergreifend sind“, sagt Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer/Würzburg, traditionell wissenschaftliche Leiterin der Symposiumsreihe. Beispielsweise könnten, wie inzwischen vermehrt veröffentlichte Beispiele zeigen, für Parodontose typische Zahnfehlstellungen erfolgreich kieferorthopädisch behandelt werden.  „Wir wollen diese Erfolge aber nicht nur bejubeln, sondern sie auch kritisch beleuchten. Daher betrachten wir auf dem Symposium das jeweilige Thema aus zwei Blickwinkeln - aus Sicht der Parodontologie, der Prothetik und der Ästhetischen Zahnheilkunde auf der einen Seite und aus Sicht der Kieferorthopädie auf der anderen.“ Dabei wird es spannend sein zu sehen, was die Gebiete voneinander wissen, voneinander erwarten, wo ein Zusammenarbeiten Sinn macht und wo eher nicht. „Dazu haben wir hochkarätige Referenten der jeweiligen Fachbereiche eingeladen. Das diesjährige Symposium wird den synoptischen Behandlungsstrategien in der Zahnmedizin einen weiteren Schub geben. So werden wir in Zukunft besser gerüstet sein, die komplexen Probleme in der Erwachsenenbehandlung zu bewältigen.“

 

Ausrichter des Symposiums ist die gemeinnützige Initiative Kiefergesundheit/IKG in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden/BDK, dessen 1. Bundesvorsitzende Dr. Gundi Mindermann zu den Initiatorinnen des Symposiums gehört. „Diese Kongressreihe ist jedes Mal auch eine Demonstration der Sinnhaftigkeit der modernen Kieferorthopädie als Teil der präventionsorientierten Zahnheilkunde“, sagt sie, „und sie belegt, welchen Anteil an der steigenden Qualität der Patientenversorgung die Kieferorthopädie leistet.“ Vielen Patienten würden, beispielsweise in der präprothetischen Phase, aufwändige chirurgische Interventionen erspart: Kieferorthopädie erweise sich hier als ein für immunologisch belastete Patienten ungemein sinnvolles alternatives Vorgehen. „Der Bereich Ästhetik & Funktion ist ein geradezu originär kieferorthopädisches Thema. Gespannt bin ich besonders auf die beiden Vorträge rund um die Parodontologie – auch, weil vielen unserer zahnärztlichen Kollegen nicht bewusst ist, welche Chancen heute die Kieferorthopädie als präventive oder unterstützende Leistung anbietet, die eigenen Zähne bis ins hohe Alter zu behalten“, so Dr. Mindermann. Es sei eine schöne Zwischenbilanz der Symposiumsreihe, dass sich immer mehr Teilnehmer in interdisziplinäre Behandlungsnetze einbringen und das gegenseitige Verstehen zum Wohle der Patienten sinnvoll mit Leben füllen.

 

Infos und Anmeldung: www.pfa-kfo.de

 

Für Rückfragen: Dr. Gundi Mindermann (1. Bundesvorsitzende des BDK/stellv. Vorsitzende der IKG) über Pressestelle: Birgit Dohlus/dental relations, Tel: 030 / 3082 4682 / info@zahndienst.de

 
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