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Gemeinsame Pressemitteilung von DGMKG, BDK und BDO vom 21.11.2013

Gemeinsame Pressemitteilung von DGMKG, BDK und BDO vom 21.11.2013
Vorstandssitzung von DGMKG, BDK und BDO in Berlin


Anlässlich der 30. Jahrestagung des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen (BDO) in Berlin, kamen zum wiederholten Male die Vorstände der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden (BDK) und des BDO zu einer Strategiesitzung zusammen. Im Mittelpunkt der Gesprächs standen die politische Entwicklung auf Bundesebene - der Verlauf der Koalitionsverhandlungen, die zu erwartende Umsetzung einer neuen Approbationsordnung für Zahnärzte und nicht zuletzt die Bestrebungen der Bundesärztekammer sich mit dem Verband der Privaten Krankenversicherungsunternehmen auf ein gemeinsames Konzept zur GOÄ-Novellierung zu verständigen.
Ganz erheblichen Raum nahm die Diskussion der Fachverbände und Gesellschaften in der ZMK ein, wie die Bestrebungen nicht weniger Landeszahnärztekammern zu bewerten sind, die klinische Anbindung der Weiterbildung sukzessive aufzugeben.
Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung sprachen alle Beteiligten Redner zu diesem zetralen Punkt der fachzahnärztlichen Berufsgrundlage.
"Theoretische Curricula werden dem Anspruch an eine klinisch angebundene Weiterbildung zum Fachzahnarzt nicht gerecht. Diese Bestrebungen stellen die Qualität der Weiterbildung - auch im internationelen Vergleich - in Frage und sind abzulehnen." betonte Dr. Dr. Wolfgang Jakobs, 1. Vorsitzender des BDO.
"Es ist ermutigend, dass der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel in seinem Grußwort der Loslösung der praktischen Weiterbildung von klinischen Einrichtungen eine Absage erteilt hat. Ich entnehme daraus, dass wir insoweit eine Revision der Musterweiterbildungsordnung erwarten dürfen.“ ergänzte Prof. Dr. Dr. Alexander Hemprich, Präsident der DGMKG.
"Die Zusammenarbeit der fachzahnärztlichen Verbände ist notwendig, um die spezifischen Interessen gemeinsam vertreten zu können. Wir fordern das hohe Niveau der Weiterbildung in Deutschland beizubehalten  und weiter auszubauen. Dies dient sowohl den Kolleginnen und Kollegen, vor allem aber unseren Patientinnen und Patienten." erklärte Dr. Gundi Mindermann, 1. Vorsitzende des BDK.

Foto: Dr. Dr. Wolfgang Jakobs, Vorsitzender des BDO (Bildquelle: oemus media)

Verantwortlich für diese Pressemeldung: Dr. Dr. Jakobs/BDO, Prof. Dr. Hemprich/DGMKG, Dr. Gundi Mindermann/BDK

Ansprechpartner für die drei Organisationen: Rechtsanwalt Sascha Milkereit, Geschäftsführer des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden - milkereit@bdk-online.org





 
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