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Kongress Young Orthodontists im November: Ein Tag aus der Praxis – mit vielen Facetten

Presseinformation des BDK / Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden vom 8. August 2013
 
Kongress Young Orthodontists im November:
Ein Tag aus der Praxis – mit vielen Facetten
 
Mit einem neuen Konzept geht der nunmehr 6. Kongress „Young Orthodontists“ am 23. und 24. November 2013 in Frankfurt an den Start: „Wir haben unseren Blickwinkel noch einmal ein wenig verändert“, sagt Dr. Gundi Mindermann, 1. Bundesvorsitzende des BDK, der die erfolgreiche Veranstaltungsreihe auf den Weg gebracht hat: „Diesmal haben wir einen weitgehend typischen Praxistag als ‚Programm’ in den Mittelpunkt gestellt, mit dem wir unseren jungen Kolleginnen und Kollegen einen Eindruck vermitteln, was an einem solchen Tag alles auf einen einströmen kann – und wo man gezwungen ist, kluge Entscheidungen zu treffen.“
Das wird für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen vermutlich besonders spannend, wenn sie den beliebten Referenten Dr. Björn Ludwig/Traben-Trarbach im Vortrag durch einen seiner eigenen Praxistage begleiten dürfen. Der meist sehr entspannt wirkende Referent wird seine Zuhörer spüren lassen, dass man sich eine solche relaxte Haltung nur leisten kann, wenn man seine Praxis bestens aufgestellt hat. Nach diesem allgemeinen Einstieg in einen Praxis-Tag geht es vertiefend in spezielle Details wie Vertragsabschlüsse („welche brauche ich wofür?“) und Konzepte zum erfolgreichen Alltag mit dem Praxisteam. Dr. Guido Sampermans, Garant für „Fehlervermeidungsstrategien“, wird dazu viele Tipps aus dem eigenen Praxiskonzept weitergeben und auch darstellen, wie man mit moderner Technik den Praxisalltag optimiert. Dass auch Kommunikation ein „Instrument“ ist, das den Praxiserfolg bestimmt, wird an passenden Beispielen mit Blick auf das Team, aber auch auf die Patienten deutlich: Wie rede ich eigentlich mit diesen Menschen um mich herum, was läuft da tagtäglich und wie kann ich ‚Kommunikation’ erfolgreich einsetzen? Dazu gehört der Moment, wo der Patient das erste Mal in die Praxis kommt: Was für einen Eindruck hat er von der Praxis – und falls der erste kein wirklich guter war: Kriegt man das korrigiert? Ein weiteres tägliches Thema: die wirtschaftliche Lage der Praxis – und welche Konsequenzen man ziehen kann, wenn man die „Signale“ sieht und darauf reagiert. Ein wichtiger Aspekt dabei: Was bedeutet eigentlich Liquidität – und wie viel braucht man?
 
Ein anders Thema, das nach der Praxisgründung keineswegs abgeschlossen ist, wie man meinen könnte: die Standortfrage. Dr. Mindermann: „Ein Standort ist oft ‚immobil’ – die Bevölkerung um diesen Standort herum kann sich aber verändern. Man muss ein Auge darauf haben, was sich entwickelt – und dann Konsequenzen ziehen für die Praxisangebote.“ Das Thema „Standort“ liegt Dr. Mindermann auch aus einem anderen Grund am Herzen: „Man lebt doch in der Regel da, wo man auch seine Praxis hat – und zwar jeden Tag in der Woche. Wer sich nicht wohl fühlt oder gar fremdelt an seinem Standort, wird nicht zufrieden werden und auch nur wenig Begeisterung an seine Patienten vermitteln!“ Der Aspekt Alltag & Familie ist gerade für die junge Generation ein wichtiger Beweggrund für diese oder jene Entscheidung – auch in der Gestaltung der Alltagsabläufe. Hier sind vielfältige rechtliche Aspekte zu bedenken, die das Verhältnis Privatleben und Praxisführung tangieren. Unterschwellige Konflikte, die den „Tag in der Praxis“ störend begleiten können, lassen sich durch passgenaue Vereinbarungen und Verträge oft vermeiden. Nicht zuletzt geht es beim Kongress auch um fachliche Anforderungen und Entscheidungen: Was tun, wenn ein anspruchsvoller Patient eine effektive Frontbehandlung braucht? Was bietet die Kieferorthopädie an Lösungen für Funktion plus Ästhetik – was beispielsweise leistet hier die Lingualtechnik und wie geht das? Dr. Mindermann: „Alle unsere Referenten fühlen sich wie Mentoren, die die junge Generation an Kieferorthopäden mit eigenen Erfahrungen an die Hand nehmen. Es ist immer eine sehr schöne Atmosphäre mit ganz persönlichem Erfahrungsaustausch – auch das ist ein Grund dafür, warum wir immer mehr Teilnehmer haben, darunter einen festen Stamm, der sich keinen Kongress entgehen lässt. Es hat sich mittlerweile ein Netzwerk entwickelt, das auch in der Zeit nach der Niederlassung füreinander da ist.“
 
Infos & Anmeldung: www.young-orthodontists.de
 
Für Rückfragen: Dr. Gundi Mindermann (1. Bundesvorsitzende des BDK) über Pressestelle: Birgit Dohlus/dental relations, Tel: 030 / 3082 4682, eMail: info@zahndienst.de

 
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