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Presseinformation der Initiative Kiefergesundheit e.V. vom 20. Oktober 2012


20 Jahre Initiative Kiefergesundheit:

Jubiläum – Wahlen – Erfolgsmodelle

 

Im Rahmen der DGKFO-Jahrestagung in Stuttgart fand am 28. September die Mitgliederversammlung der Initiative Kiefergesundheit (IKG) statt, die in diesem Jahr eine besonders vielfältige Tagesordnung auswies. Alle diese Punkte aber gruppierten sich um das 20-jährige Jubiläum, das zentral im Blickpunkt stand und Anlass bot für Rückschau, aktuelle Situation und künftige Entwicklungen. Dass die Saat, die die Gründer der IKG im Jahr 1992 gelegt hatten, inzwischen kraftvoll aufgegangen ist, ist ein klares Resümee, das nach dem Bericht des Vorstandes gezogen werden kann. Dass die Bevölkerung neben der Zahngesundheit auch der Kiefergesundheit Beachtung schenken sollte, war Ziel des Projektes, und man kann sicher sagen, so der IKG-Vorstand, dass dieses Ziel weitgehend erreicht wurde. Der Slogan „gerade Zähne gerade jetzt“ habe bewusst gemacht, dass Mundgesundheit nicht nur Kariesfreiheit bedeutet, sondern auch Zähne in richtiger Position, die ihre Funktion erfüllen können und zum gesunden Kiefer- und Gesichtswachstum beitragen. Um diese Botschaften in die Öffentlichkeit zu tragen und sichtbar zu machen, bedient sich die IKG ihres Informationsbusses KROCKY-Mobil, der – längst in einer neueren technischen Generation – durchs Land fährt und in Zusammenarbeit mit Fachzahnärzten für Kieferorthopädie in Schulen und Kindergärten und auf Marktplätzen über Prävention und notfalls Therapie von Kieferfehlstellungen aufklärt. Solche Aktionen sind außerordentlich beliebt und führen dazu, dass heute pro Jahr über 15.000 Kinder erreicht werden. Dass das theoretische Wissen auch „hängen bleibt“, dafür sorgen spannende Abenteuer wie die „Zahndisco“ (Kariestunnel), Zähneputzen nach Anleitung durch das KROCKY und viele Erlebnisberichte rund um die Schautafeln, auf denen die Kinder manche eigene Situation wiedererkennen. Unterstützt werden die Kinder durch informierte Eltern, die seitens der IKG mit verschiedenen Informationsmaterialien und mittlerweile auch einer eigenen kleinen Ratgeber-Serie sowie nicht zuletzt Internet-Angeboten wie die „Milchzahnseite“ auf den aktuellen Wissensstand gebracht werden. 20 Jahre IKG: Das eindrucksvolle Jubiläum war Anlass für den Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden/BDK, am gemeinsamen Messestand im Rahmen der Kongress-Ausstellung Mitstreiter, Freunde und Förderer zu einem Empfang einzuladen. Dass die IKG an diesem Abend zahlreiche weitere Förderer gewinnen konnte, ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Arbeit dieser Initiative, die auch als „Sympathieträger der Kieferorthopädie“ bezeichnet wird, weiterhin oder gar zunehmend als wichtig verstanden wird.

 

Erwachsen geworden

„In den 20 Jahren ist die IKG richtig erwachsen geworden“, sagte Vorsitzende Dr. Ortrun Rupprecht-Möchel bei der Mitgliederversammlung. Dass das auch im fachlichen Sinne gilt, bestätigte die stellvertretende Vorsitzende, Dr. Gundi Mindermann, in ihrem Bericht über Erreichtes und Geplantes. Zusammen mit dem Fach Kieferorthopädie habe sich auch die IKG in ihren Aufgaben und Zielgruppen weiterentwickelt und inzwischen auch die Erwachsenen im Blickpunkt der Arbeit – auch in dieser Altersgruppe zeige die Kieferorthopädie ihr großes präventives Potential. Welche sinnvollen Aufgaben die KFO als „Assistent“ anderer Fächer in der Zahnmedizin übernehmen kann, zeige das neue jährliche Symposium unter dem Motto „Prävention – Funktion – Ästhetik“ in hocheindrucksvoller Weise. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit speziellen Disziplinen habe die IKG inzwischen sowohl bei den Kongressen als auch hinsichtlich der von ihr veröffentlichen Medien eine sehr erfolgreiche Ratgeber-Position in der Kieferorthopädie eingenommen, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Initiative Kiefergesundheit als gemeinnützige Organisation unabhängig von politischen Rahmenbedingungen kieferorthopädische Expertise transportieren kann. „Die neue Aufgabenstruktur der IKG ist überall hervorragend

 

 

angekommen“, berichtete Dr. Mindermann, dies habe eine Satzungsänderung notwendig gemacht, um einerseits die Förderung der IKG-Arbeit zu erleichtern, aber auch, um mehr Möglichkeiten der Mitgliedschaft einzuräumen, was insgesamt der IKG größere Chancen für die Intensivierung ihrer Arbeit ermöglicht. „Unser Kern-Ziel war, ist und bleibt, die Kieferorthopädie einer großen Breite an Adressaten in positivem Licht zugänglich zu machen und zu zeigen, was dieses großartige Fach alles leistet.“ Wenig verwunderlich ist es daher, dass die Mitgliederversammlung einem entsprechend zukunftsorientierten Satzungsänderungsantrag, der den erweiterten Radius der gemeinnützigen Organisation beschreibt, sehr gerne und einstimmig zustimmte. Ebenfalls einstimmig bestätigt wurde der Haushaltsplan, einstimmige Entlastung gab es zudem (bei Enthaltung der Betroffenen) für den Vorstand, verbunden mit Dank der Mitglieder für die geleistete Arbeit.

 

Wahlen: Kontinuität mit kleiner Änderung

Turnusgemäß standen auch Wahlen an. Vorgeschlagen und einstimmig gewählt zur Vorsitzenden wurde erneut Dr. Ortrun Rupprecht-Möchel; für die Aufgabe als stellvertretende Vorsitzende war Dr. Gundi Mindermann vorgeschlagen worden und wurde ebenfalls einstimmig gewählt. Neu im Vorstand ist Dr. Patricia Miersch, die sich über die Wahl zur Beisitzerin sehr freute und rege Mitarbeit anbot. Zuvor hatte das längjährige Vorstandsmitglied Dr. Constanze Kallmeyer ihr Amt aus familiären Gründen zur Verfügung gestellt, aber weiterhin unterstützende Mitarbeit angeboten. Für ihren langjährigen engagierten Einsatz erhielt Dr. Kallmeyer großen Beifall der Mitglieder – und herzlich gemeinte Blumen seitens der früheren Vorstandskolleginnen. Nach einer rundum sehr erfolgreichen Mitgliederversammlung geht die IKG in eine strukturell neue und auch spannende Zukunft, die sowohl auf langjährige Erfahrung der beiden Vorsitzenden bauen kann als auch auf neue Ideen durch die personelle Änderung in der Leitungs-Crew.

„Wir freuen uns richtig auf die neuen Herausforderungen“, sagte Dr. Mindermann strahlend zum Abschluss, „die positiven Rückmeldungen bereits im Vorfeld geben uns jeden Anlass, uns auf die IKG-Zukunft und die schönen Projekte rund um unser eindrucksvolles Fach Kieferorthopädie zu freuen!“

 

BU-Vorschlag: Der alte und auch neue Vorstand der IKG: Das Team um Dr. Ortrun Rupprecht-Möchel (links, Vorsitzende) und Dr. Gundi Mindermann (rechts, stellv. Vorsitzende) ergänzt nun Dr. Patricia Miersch (Mitte)

 

Für Presserückfragen:

Birgit Dohlus, dental relations, T: 030 – 3082 4682, eMail: info@zahndienst.de

 

 

 

 

 

 
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