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PM „Young Orthodontists“-Kongresse des BDK

Presseinformation des BDK / Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden vom 13. Jan. 2012
 
Mehrfachteilnehmer, Note „sehr gut“ und Verlängerungswünsche:
„Young Orthodontists“-Kongresse des BDK
 
Zu einem Highlight im Fortbildungskalender des BDK / Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden ist inzwischen klar der jährliche Young-Orthodontists-Kongress avanciert. Wiewohl die zurückliegende Veranstaltung Mitte Oktober in Köln schon ein zeitlich und inhaltlich ausgeweitetes Programm gegenüber den früheren Kongressen bot, fand sich erneut auf den Evaluationsbögen der Wunsch, die Veranstaltung noch weiter zu verlängern. Und das, obwohl ein Teil der Tagungsteilnehmer – überwiegend kurze Zeit niedergelassen oder gerade in der Weiterbildung – diesen Kongress nicht zum ersten Mal besuchte. Das Konzept aus fachlicher Fortbildung zu einem aktuellen Thema in Kombination mit Personalführung, Abrechnung, Betriebswirtschaft, Standortwahl und juristischen Aspekten bis hin zu „juristischem Risikomanagement“ kommt dem vielschichtigen Informationsbedarf ganz offensichtlich entgegen. Auch das Programm 2011 erhielt seitens der Teilnehmer erneut eine durchgehend sehr gute Bewertung. „Was uns besonders freut an der motivierenden Resonanz“, sagt Dr. Gundi Mindermann, 1. Bundesvorsitzende des BDK, „sind sowohl die spürbare Begeisterung der jungen Kolleginnen und Kollegen für unser Fach Kieferorthopädie, natürlich die von Kongress zu Kongress steigende Anzahl der Teilnehmer und es sind nicht zuletzt die vielen Vorschläge, welche Themen wir nächstes Mal außerdem noch aufgreifen sollten. Das zeigt uns, dass die junge Generation sich sehr verantwortlich auf ihre Berufstätigkeit als Kieferorthopäden vorbereitet – und auch, dass wir mit diesem Kongress unseren jungen Kollegen offensichtlich sehr hilfreich zur Seite stehen. Schon während der Veranstaltung gab es zahlreiche Voranmeldungen für den Kongress 2012.“ Dass die Teilnahme nicht nur Pflicht ist, sondern ¬– sicher nicht zuletzt wegen des lebendigen Erfahrungsaustauschs untereinander – auch Spaß macht, zeigt eine persönliche Anmerkung auf einem Evaluationsbogen: „Ich freue mich schon auf den nächsten Kongress“. Versehen mit einem dickem Ausrufezeichen.
 
Alltag, Erfahrungen, Tipps und juristisches Rückgrat
Besonderes Lob erhielten die kieferorthopädischen Referenten, die bereits seit langem als Niedergelassene tätig sind und sehr ehrlich aus ihren Praxisalltag berichteten: „Diese Erfahrungen – und auch etwas über gemachte Fehler – mitzubekommen ist sehr nützlich in der Entscheidungsphase vor der Niederlassung“, so ein Teilnehmerkommentar. Neu im Programm des Kongresses und als sehr hilfreich bezeichnet war ein Vortrag zum Thema „Wege aus der Empathie-Falle bei der Patientenberatung“. Gewarnt wurde hier vor zu starkem Verständnis für die Motivationslage des Patienten, aber auch vor dem erheblichen Einfluss des ‚Eigenfilters’, mit dem man selbst die Welt und daher auch die Lage des Patienten betrachte. Appell des Empathie-Referenten an die jungen Kieferorthopäden: „Denken und handeln Sie medizinisch! Wenn Sie sich nur ‚nach Kasse’ ausrichten, schließen Sie Ihre Patienten von rund 75 % der modernen Verfahren aus – und nehmen ihnen ungefragt auch noch das Recht, sich selbst zu entscheiden.“
 
BU-Vorschlag: Fachliches, Politisches, Praktisches, Juristisches für die jungen Kolleginnen und Kollegen: Dr. Gundi Mindermann/1. BDK-Bundesvorsitzende und Dr. Mathias Höschel/Landesvorsitzender Nordrhein (rechts) hatten den Young-Orthodontists-Kongress eröffnet, Dr. Manuel Nienkemper/Universitätsklinikum Düsseldorf (Mitte) den Fachvortrages 2011 zur aktuellen Kieferorthopädie präsentiert.

 
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