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IKG und BDK starten Symposien zu Erwachsenen-Kieferorthopädie: Prävention – Funktion – Ästhetik

Presseinformation der Initiative Kiefergesundheit/IKG und des BDK / Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden vom 4. März 2011

 

 

IKG und BDK starten Symposien zu Erwachsenen-Kieferorthopädie:

Prävention – Funktion – Ästhetik

 

Dass das Thema Erwachsenenbehandlung in den kieferorthopädischen Praxen eine deutlich steigende Rolle spielt, liegt nicht zuletzt an der Weiterentwicklung der ZahnMedizin: Während sie in früheren Jahren ihr Gebiet in Einzelbereiche aufgeteilt hat, führt die ZahnMedizin heute sie mit großem Erfolg wieder zusammen. Unter dem Stichwort „interdisziplinär“ wird fall-orientiert kooperiert, und dies mehr und mehr in Abstimmung mit kieferorthopädischer Expertise. Das Fach Kieferorthopädie bringt zudem Aspekte mit sich, die zu einem weiteren großen Trend in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde passen: zum Respekt vor der Natur. Was noch vor wenigen Jahren im Bereich der Hart- und Weichgewebe chirurgisch oder durch Nutzung von Fremdmaterialien gelöst wurde, kann heute in vielen Fällen vergleichsweise minimalinvasiv allein durch kieferorthopädisches Vorgehen erreicht werden. Nicht zuletzt ist die Kieferorthopädie sozusagen Vater und Mutter der Funktion: Stressbedingte oder anders begründete Fehlpositionen der Kiefer belasten das ganze System weit über das orale hinaus. Auch zwei weitere große Trends sind mit der Kieferorthopädie fest verankert: Die Korrektur fehlstehender Zähne ist ein etablierter Baustein der präventionsorientierten Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, und die fundierte ästhetische Zahnmedizin ist ohne Einbeziehung der Kieferorthopädie nicht vorstellbar. Nicht ohne Grund hat die DGÄZ / Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde mit Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer/Würzburg eine wissenschaftlich arbeitende Kieferorthopädin zur Vizepräsidentin berufen.

 

Was bei all dieser Entwicklung bisher fehlte, war ein Fortbildungsforum, das sich genau dieser Thematik annimmt. Während Aspekte zur Erwachsenenbehandlung in der Kieferorthopädie bisher weitgehend in Einzelkursen oder als Teil eines komplexen Fortbildungsprogamms vermittelt wurden, haben die Initiative Kiefergesundheit/IKG und der Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden/BDK nun einen eigenständigen Kongress zu dieser Thematik entwickelt. Unter wissenschaftlicher Leitung seitens Professorin Stellzig-Eisenhauer stehen bei der Start-Veranstaltung am 7. Mai 2011 in Düsseldorf u.a. interdisziplinäre Aufgabenstellungen, Rezidive, Lingualtechnik, skelettale Verankerungen, prä/prothetische Aufgabenstellungen und Schnarchtherapie auf dem Programm, ergänzt um relevante Punkte aus dem Bereich Medizinrecht.

„Bei dieser Entwicklung – mehr und mehr erwachsene Patienten in der Praxis – unterstützen wir unsere kieferorthopädischen Kolleginnen und Kollegen mit passgenauer Fortbildung“, sagt Dr. Gundi Mindermann, stellvertretende Vorsitzende der IKG und 1. Bundesvorsitzende des BDK. „Wir haben daher mit dieser neuen Symposiumsreihe ein eigenes Forum zur Thematik geschaffen, das bewusst auch dem interdisziplinären Austausch dient. Dieses Forum ist zugleich eine Einladung an die Allgemeinzahnmedizin und alle Fachbereiche in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, sich auf den aktuellen Stand der Möglichkeiten und Grenzen der modernen interdisziplinären Kieferorthopädie bringen zu lassen.“

 

Termin: 7. Mai 2011 / Maritim Hotel am Flughafen Düsseldorf.

Infos und Anmeldung – auch für die Workshops – unter www.pfa-kfo.de

 

BU-Vorschlag Mindermann:

Dr. Gundi Mindermann: „Erwachsenenbehandlung vernetzt die Kieferorthopädie mit weitgehend allen Fachbereichen in der Zahnmedizin – dafür haben wir nun eine neue Symposiumsreihe geschaffen. 

 

Für Rückfragen:

Dr. Gundi Mindermann (1. Bundesvorsitzende des BDK)

über Pressestelle: Birgit Dohlus/dental relations, Tel: 030 / 3082 4682 / info@zahndienst.de

 
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