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Der BDK stellt sich vor Daten – Fakten – Hintergründe

Der BDK stellt sich vor:

Daten – Fakten – Hintergründe

Berlin (16. Oktober 2002)

In Deutschland werden 40 bis 60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen kieferorthopädisch behandelt. Pro Jahr sind das etwa 1,2 Millionen Patienten. Insgesamt wurden 1998 in Deutschland 21,97 Milliarden DM für zahnärztliche Behandlung ausgegeben. 2,21 Milliarden DM davon entfielen auf den Bereich Kieferorthopädie.

Bundesweit versorgen etwa 53800 Zahnärzte die gesetzlich krankenversicherten Patienten. Rund 2500 von ihnen sind Kieferorthopäden. Sie stellen eine hochwertige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung sicher. Von allen kieferorthopädischen Behandlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung werden 78 Prozent durch Kieferorthopä den und 22 Prozent durch Zahnärzte erbracht.

Gut 90 Prozent aller niedergelassenen Fachzahnärzte für Kieferorthopädie sind im Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden (BDK) organisiert. Der Verband vertritt die fachlichen und berufspolitischen Interessen der deutschen Kieferorthopäden gegenüber Politik, gesetzlichen und privaten Kassenverbänden, Körperschaften, Behö rden sowie anderen staatlichen und privaten Organisationen. Oberstes Gremium des BDK ist der Bundesvorstand (7 Mitglieder). 1. Vorsitzender ist Eugen Dawirs (Bremerhaven), 2. Vorsitzender Dr. Anton Schweiger (Sonthofen). Der Bundesverband gliedert sich in 17 Landesverbände (entsprechend den Landeszahnärztekammern). Die Landesverbände wiederum sind in Obleutebezirke aufgeteilt.

Neben dem BDK gibt es drei weitere Organisationen: Die „Initiative Kiefergesundheit (IKG)“ hat sich der gesundheitlichen Aufklärung verschrieben. Der „Initiativkreis Umfassende Kieferorthopädie (IUK)/German Board“ leistet Fortbildung ausschließlich für Kieferorthopäden mit abschließender Zertifizierung. Die Kieferorthopädie-Treuhand eG ist eine Genossenschaft, die die Position der Fachzahnärzte im härter werdenden Wettbewerb stärken soll.
 

 
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