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Krankenkassen stellen Kostenerstattung falsch dar

Krankenkassen stellen Kostenerstattung falsch dar

Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden sichert Vorteile der Patienten


Berlin, 20. Januar 2004. Die von den Krankenkassen erhobenen Vorwürfe der Nötigung von Patienten sind falsch. Eine Nötigung im Zusammenhang mit der Kostenerstattung findet keinesfalls statt. „Jeder Patient wird behandelt,“ das stellte BDK-Vorsitzender Eugen Dawirs heute noch einmal ausdrücklich klar. Unabhängig davon empfiehlt der BDK die Kostenerstattung, weil sie für den Patienten viele Vorteile bietet: Er kann selbst die Behandlung wählen, die er wünscht, ohne dass dadurch seine Ansprüche an die Krankenkasse verloren gehen. Für die Kassenleistung muss er keinen Cent dazu bezahlen. „Kein Patient wird zur Kostenerstattung gezwungen,“ so Eugen Dawirs, „da die Kassen aber ihre Versicherten nicht über die Kostenerstattung informieren, werden wir dies tun.“ Augenscheinlich wollen die Krankenkassen die Kostenerstattung hintertreiben, obwohl sie vom Gesetzgeber gewollt ist. „Das Ganze ist der untaugliche Versuch der Krankenkassen, ihre Versicherten weiter am Gä ngelband zu führen.“

Der Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden (BDK) ist die Interessenvertretung der deutschen Fachzahnärzte für Kieferorthopädie. Seine rund 2500 Mitglieder stellen eine hochwertige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung sicher. Gut 90 Prozent aller niedergelassenen Kieferorthopäden sind im BDK organisiert. Der Verband vertritt die fachlichen und berufspolitischen Interessen der deutschen Kieferorthopäden gegenüber Politik, gesetzlichen und privaten Kassenverbänden, Körperschaften, Behörden sowie anderen staatlichen und privaten Organisationen.


 
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