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GOZ Referententwurf triff auf einhellig Ablehnung

Presseinformation des Berufsverbands der Deutschen Kieferorthopäden vom 02.12.2008

BDK zur Erörterung des Referentenentwurfes einer novellierten Gebührenordnung für Zahnärzte:

GOZ-Referentenentwurf trifft auf einhellige Ablehnung!


Am 27.11.2008 gab das Bundesministerium für Gesundheit Gelegenheit zur Erörterung des Referentenentwurfes einer novellierten Gebührenordnung für Zahnärzte. Bundesärzte- und Zahnärztekammer, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, die wissenschaftlichen Fachgesellschaften, die standes- und berufspolitischen Organisationen der Ärzte, Fach- und Zahnärzteschaft sowie Labortechniker und Dentalindustrie waren sich in ihrer Beurteilung einig: Der Referentenentwurf ist in toto abzulehnen. Lediglich PKV- und GKV-Spitzen-Verband begrüßten den Referentenentwurf.

Auch für die Kieferorthopädie standen die Wissenschaft und der Berufsverband Seite an Seite. Frau Prof. Kahl Nieke. Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie: „Das hohe Niveau von Forschung und Lehre, das sich in der Weiterbildung wiederspiegelt, kann mit dieser neuen GOZ nicht mehr für den Patienten umgesetzt werden.“

Dr. Gundi Mindermann, 1. Bundesvorsitzende des BDK: “Die Heilberufe stehen Schulter an Schulter und lehnen die in der neuen GOZ enthaltenen Leistungsreduzierung zu Lasten der Versicherten und Patienten ab. Dieser Referentenentwurf ist mit einer zukunftsoffenen, qualitätsorientierten Kieferorthopädie und Zahnmedizin in Deutschland unvereinbar und weist den Weg in die Einheitsversicherung."

Sascha Milkereit, Geschäftsführer des BDK: "Die PKV versäumt die Chance eine hochwertige Versorgung für ihre Versicherten zu sichern. Anstatt die Gebührenordnung als Wettbewerbsvorteil in einem gegliederten System von GKV und PKV zu begreifen, begrüßt die PKV die Verschmelzungsbewegungen zur GKV.“

 

 
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