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„Von einer Spaltung kann nicht die Rede sein“

Presseinformation des Berufsverbands der Deutschen Kieferorthopäden vom 07.10.2008

Klarstellung des BDK zu Fachpressemeldungen

Der Bundesvorstand des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden hat heute zu der von einzelnen Fachmedien zuletzt spekulierten „Spaltung“ des Berufsverbandes Stellung genommen. Anlass für die Meldungen waren die Gründung einer Regionalinitiative durch 7 Kieferorthopäden in Schleswig-Holstein sowie der übermittelte Austritt von 12 Mitgliedern in Mecklenburg-Vorpommern. In beiden Fällen sind Landesvorstände beteiligt, in Schleswig-Holstein als Initiatoren.

Der Bundesvorstand sieht die Vorgänge als bedauerlich an und verweist auf die gerade in dieser Zeit notwendige Einheit einer Interessenvertretung. Die 1. Bundesvorsitzende des BDK, Dr. Gundi Mindermann, sagt dazu: „Von einer Spaltung kann nicht die Rede sein. Die Zustimmung zum BDK als Interessenvertretung der Deutschen Kieferorthopäden ist ungebrochen.“ Der BDK kann in 2008 auf eine erfreuliche Zunahme an Mitgliedern verweisen. Die von den Landesvorsitzenden avisierten Austritte von Mitgliedern zeigen im September neben den genannten 12 Mitgliedern in Mecklenburg-Vorpommern 4 Austritte aus Schleswig-Holstein (Gesamtmitgliederzahl 81). Bei Abzug von Austritten aufgrund von Alter bzw. Praxisschließung ist die Mitgliederbilanz des BDK in 2008 mehr als ausgeglichen.

Zum Hintergrund: Der Bundesvorstand des BDK ist auf der letzten Mitgliederversammlung im Juni 2008 frisch mit über 90 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Die Landesvorsitzenden von Schleswig-Holstein stehen seit Amtsantritt des Bundesvorstandes im Jahr 2005 in Opposition zum Bundesvorstand.
„Die Kolleginnen und Kollegen in allen unseren Landesverbänden, auch in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, werden darüber zu befinden haben,“ so Dr. Gundi Mindermann weiter, „ob es eine gute Idee oder gar guter demokratischer Stil ist, nach einem derart eindeutigen Wahlergebnis in die Fundamentalopposition zu gehen, auszutreten oder einen eigenen Verein zu gründen. Dies schadet dem Ansehen aller Kollegen in den Praxen und ist eine Steilvorlage für jene, die die Zersplitterung der kieferorthopädischen Interessen zur flüssigeren Durchsetzung ihrer politischen Ziele betreiben.“


Für Rückfragen:
Sascha Milkereit, Geschäftsführer des Berufsverbandes Deutscher Kieferorthopäden, Tel.: 030 / 27 59 48 43
Birgit Dohlus, dental relations, Tel: 030 / 3082 4682, eMail: info@zahndienst.de

 
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