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Verhandlungen zur GOÄ kommen in Bewegung

In die seit geraumer Zeit festgefahrenen Verhandlungen zwischen PKV-Verband und Bundesärztekammer zur Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte scheint nun endlich Bewegung zu kommen. Wie der Ärztezeitung zu entnehmen ist, machen die jeweiligen Unterhändler Fortschritte bei den Verhandlungen zum Gebühren- sowie zum Paragraphenteil. Da der Paragraphenteil besonders umstritten ist (Stichwort Öffnungsklausel), wurden diese Punkte an das Ende der Verhandlungen gelegt. Im vergangenen Sommer hatten Bundesärztekammer und der PKV-Verband nach einer dreitägigen Klausurtagung die Verhandlungen über Eckpunkte einer GOÄ-Reform für gescheitert erklärt. Die Stimmung auf beiden Seiten war verhärtet. Beide Seiten werden inzwischen von neuen Verhandlungsführern vertreten. Für die Bundesärztekammer steht jetzt Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rochell an Stelle des Vorsitzenden des  Gebührenausschusses Dr. Theodor Windhorst an vorderster Front. Bei der PKV hat die Vorstandsvorsitzende der Allianz Private Krankenversicherung Dr. Birgit König die Gesprächsleitung von Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach übernommen. Auch der Wechsel an der ehrenamtlichen Spitze beim PKV-Verband – von Reinhold Schulte (Signal Iduna) zu Uwe Laue (debeka) – scheint sich positiv auf das Verhandlungsklima ausgewirkt zu haben. Beide Seiten scheinen nun einen Mittelweg anzustreben, der sowohl den Interesse der Ärzteschaft als auch der Versicherungswirtschaft gerecht wird. Die Ärzte dürften nicht länger durch die Verwendung von Analogziffern in Verdacht geraten, sich bereichern zu wollen. "Die Patienten sollen sehen, was wir tun", erläuterte dazu Dr. Windhorst in der Ärztezeitung. Es sei klar, dass die GOÄ von Sicherheitsmechanismen flankiert werden müsse, räumt er ein. "Es darf keine Ausreißer in der Mengenentwicklung geben und keine exorbitanten Abrechnungen."

 
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