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"Röslerol": Drei bittere Pillen für Versicherte und Patienten - Protestaktion der Hausärzte

Mit einer bundesweiten Kampagne (siehe Anlage) antwortet der Deutsche Hausärzteverband auf den Vorstoß des Bundesgesundheitsministeriums, die Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung durch eine Absenkung der Vergütung auf das im KV-System übliche Niveau ökonomisch unattraktiv zu machen. Der Hausärzteverband in Bayern hat bereits Praxisschließungen für den 26. und 27. August angekündigt. Unterstützung erhält der Hausärzteverband vom NAV-Virchowbund, dem Bundesverband der Ärztegenossenschaften und Medi. Selbst die SPD hat Bundesgesundheitsminister Dr. Rösler aufgefordert, die Pläne zur Begrenzung der Hausarzt-Honorare zurückzunehmen.

In einem Schreiben an die Bundestagsfraktion hat Karl Lauterbach, MdB dazu aufgerufen, die Kampagn der Hausärzte zu unterstützen. Dies ist angesichts der vom Hausärzteverbdn angschlagenen Tonlage durchaus bemerkenswert. Lauterbach begründete sein Forderung damit, dass es in Deutschland mehr als doppelt so viele Fach- wie Hausärzte gebe. Die Hausärzte müßten durch eine bessere Bezahlung unterstützt werden.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit Annette Widmann-Mauz erklärt zu den Protestaktionen des Deutschen Hausärzteverbandes: Patienten dürfen nicht für Verbandsinteressen instrumentalisiert und verunsichert werden. Die Patienten sind der falsche Adressat für Verbandskampagnen zur Durchsetzung von Einzelinteressen. Alleine Sprache und Stil sind völlig unangemessen.

 
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